Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

Mittwoch, 21. April 2021

Missionsberufe sind kein Schaden für die Heimat


„Viele Missionsberufe entziehen der Heimat keine Priesterberufe; vielmehr lässt wahre Missionsbegeisterung die Berufe auf beiden Seiten wachsen. Es wäre kleinlich und ein Zeichen eines beschränkten Geistes, wenn jemand fürchtete, der Missionseifer könne der Heimatkirche schaden. Ein katholischer Christ darf das Wort: „Das Hemd ist mir näher als der Rock!“ nicht im Munde führen.“

P. Nikolaus Blum S.V.D., Nachfolger des hl. Arnold Janssen als Generalsuperior der Gesellschaft vom göttlichen Wort

Freitag, 12. Februar 2021

Neu: Buch „Der heilige Bischof aus den Anden“

 

Cover von https://www.barituscatholic.com/


Den langjährigen Lesern dieses Blogs wird der heilige Ezequiel Moreno kein Unbekannter sein. Die anhaltende Pandemie bot mir die Gelegenheit, seine erste deutschsprachige Biografie zu schreiben, die jetzt bei BOD erhältlich ist (alle bekannten Online-Buchhändler werden in den nächsten Tagen folgen). Aktuell arbeite ich an der Veröffentlichung der Hirtenbriefe des Heiligen und hoffe so, zu seiner weiteren Bekanntheit im deutschen Sprachraum beitragen zu können.

„St. Ezequiel Moreno y Díaz war einer der bedeutendsten katholischen Bischöfe der letzten zwei Jahrhunderte. Er kämpfte heroisch gegen die von der Kirche verurteilten Lehren des Liberalismus und wirkte mit glühendem Seeleneifer als Missionar. Seine allumfassende Gottes- und Nächstenliebe war dem heiligen Ordensmann in seinem ganzen Wirken Antrieb und Hilfe, die zahlreichen Prüfungen und Verfolgungen seines Lebens zu meistern.

Dieses Buch ist die erste deutschsprachige Biografie und soll zu einer größeren Bekanntheit des heiligen Augustinerbischofs beitragen. Der Anhang enthält die Übersetzung seines bedeutenden Rundschreibens Entweder „Katholizismus oder Liberalismus“.“

Samstag, 30. Januar 2021

Der selige Charles de Foucauld über die missionarische Pflicht Frankreichs

 


„Es ist eine große Gnade Gottes für Frankreich, dass Er diesem Land 50 Millionen Ungläubige als Untertanen gegeben hat, kleine Kinder, die es zu erziehen, zu evangelisieren, zum Himmel zu führen gilt: Welche Gnaden wird Frankreich erhalten, wenn es die Aufgabe erfüllt, diese 50 Millionen Seelen zu retten, die zu einem so großen Preis erkauft wurden, für die Christus gestorben ist! Welche Strafe wird es erhalten, wenn es aus schuldbarer Nachlässigkeit, Indifferenz und Egoismus diese so schwere Pflicht nicht erfüllt, die ganz besonders von ihm gefordert wird.“

 (Quelle: Sedes Sapientiæ, Nr. 154)

Samstag, 16. Januar 2021

Der heilige Arnold Janssen über den hl. Auguste Chapdelaine und Missionsberufe

St. Auguste Chapdelaine


Nachfolgend ein Auszug einer Lebensbeschreibung von P. Auguste Chapdelaine M.E.P., die P. Arnold Janssen 1874 im Herz-Jesu-Boten veröffentlicht hat. P. Chapdelaine war 8 Jahre lang Priester in Frankreich, bevor er 1851 als Missionar des Pariser Missionsseminars nach China ging, wo er den Martertod erduldete. Ich veröffentliche diesen Beitrag auch zur Sühne der entsetzlichen Verleumdungen, die von der kommunistischen Propaganda über den heiligen Auguste Chapdelaine verbreitet werden, ähnlich wie über den heiligen Alberico Crescitelli.

„Wie gut hat der gelebt, der sein Leben um Gottes willen verliert! Welch andere Persönlichkeit ist P. Chapdelaine in China geworden: Stifter mehrerer neuer christlicher Gemeinden in einem heidnischen Lande, erster Apostel einer Provinz, größer als zwei deutsche Königreiche, glorreicher Martyrer, der durch sein Beispiel Millionen erbaut und ewig im Andenken jenes Landes und in der Geschichte der katholischen Missionen leben wird. Wäre er in Frankreich geblieben, so hätte er gewiss auch dort manches Gute getan, und es müssen ja auch dort Priester bleiben. Aber, was meinen wir? Soll nach seinem Weggang wohl die Kanzel, wo er gestanden, verödet, der Beichtstuhl, in dem er gesessen, leer geblieben sein? O gewiss nicht! Ein anderer ist an seine Stelle getreten, und es hat den heilbegierigen Christen seines alten Wirkungskreises weder an dem Brote des Wortes noch an dem der Sakramente gefehlt.

O möge doch noch mancher Priester und Priestertumskandidat, welcher der Größe des Missionarberufes fähig ist, das beherzigen. Wer die Kürze der Zeit und die Länge der Ewigkeit erwägt, der wird wünschen müssen, sein Leben recht teuer für Gott zu verkaufen und sich nicht einen kleinen, sondern einen guten Platz in der himmlischen Herrlichkeit zu erobern.“


Donnerstag, 14. Januar 2021

St. Arnold Janssen über die Notwendigkeit der Mission

 

(svdcuria.info)

Zum morgigen Fest des hochverehrten Steyler Gründers:

„(…) Je mehr die katholische Kirche in ihren Mitgliedern sich hervortun wird auf den Gebieten des Glaubens, der christlichen Liebe und der Wissenschaft, desto schneller und sicherer wird sie die Herrschaft über die Geister an sich reißen und desto eher und vollständiger als die Braut des himmlischen Königs erkannt werden.

Daraus ergibt sich aber auch, wie notwendig die Arbeit für die Missionare ist. Eine Kirche, die in dieser Beziehung kein entschiedenes Ringen offenbart, offenbart auch Andersgläubigen gegenüber nicht ihr Bewusstsein vom Werte der Seelen und von ihrer Sendung, die ganze Welt zu umfassen.

Wie sehr ist die katholische Kirche schon im öffentlichen Ansehen gestiegen, seit die Erfolge ihrer Missionstätigkeit allgemeiner bekannt geworden sind. Und welche Güter sind ihr dadurch nicht zugeflossen!

Also fahren wir auf der betretenen Bahn weiter fort, und das umso mehr, als das Wort des obersten Hirten uns alle dazu ermahnt und aufmuntert.“

Arnold Janssen in einem Brief vom 15. August 1892.

(Aus: Arnold Janssen – der Gründer des Steyler Missionswerkes. Ein Lebensbild von H. Fischer S.V.D.)

Donnerstag, 17. Dezember 2020

The evils of old paganism in our days (Part 2)


Among the many riots that swept across South Africa in 1952, the ones that took place in East London gave rise to an especially macabre display of paganism. On 9 November, the Irish Dominican sister Aidan Quinlan, O.P., who served the black community of East London as a missionary doctor, was stopped on her way to a sick call, pulled from her car, beaten with a club and subsequently stabbed to death. What followed next can hardly be believed by the reader who has not read missionary accounts about the sinister practices of paganism: superstitious women ran up to the corpse of the sister, cut pieces of flesh from it and devoured them in the hope that by doing so, they would partake in the industriousness and vigor of the religious. Sr. Aidan had always professed the will to die for her “blackies”.
Two men and two women were later sentenced to only six months in prison for cannibalism. The use of human body parts in superstitious rituals is not a thing of the past in rural parts of South Africa, as you can read in the following article from 2010 (Warning, very graphic): https://www.iol.co.za/.../muti-killings-is-a-way-of-life...

Let us pray this advent that, in the words of St. Arnold Janssen, the sweet light of Jesus Christ may shine forth into the darkness of sin and into the night of paganism.

Montag, 14. Dezember 2020

The evils of old paganism in our days (Part 1)

Blessed Benedict Dawsa

Yesterday I was watching a video by Nick Howarth, who served as a young sergeant on the Internal Stability Division of the South African Police in the late 80’s and early 90’s, the twilight years of white rule in South Africa. He patrolled Phola Park, one of the most dangerous townships near Johannesburg at that time, where clashes between the armed wing of the ANC and members of the Inkatha Freedom Party reached civil war-like proportions. I watched this solely out of interest in South African history and did not expect any religiously relevant information. But a couple of minutes into the video, he talks about things “people would not believe you” and also later refers to “voodoo” stuff. This made me think of two events in 20th century South Africa that serve to show the evil of old paganism which is still alive and well in our days, even in more developed countries.

Blessed Benedict Dawsa converted to Catholicism as a teenager when living with his uncle in Johannesburg in the 1960’s, taking the great patriarch of Western monasticism as his patron. Upon return to his hometown Mbahe in the province of Limpopo, Benedict became a teacher and school principal. He founded a soccer team there which he left when the other members decided to take “muti” medicine, inspired by the superstitious belief that this would make them win their games.

Blessed Benedict’s conflict with paganism reached a boiling point in late 1989 when lightning strikes plagued the area around Mbahe. The community’s elders concluded that witchcraft was the source of the repeated lightning strikes and decided to levy a tax in order to hire a sangoma to “sniff out” the other witch responsible for the meteorological events. The Blessed steadfastly refused to pay the tax.

On 2 February 1990, the feast of Candlemas, Benedict ran into a roadblock when driving home at night. It was a trap set up for the Catholic teacher: young pagans ambushed him when he got out of his car. He was injured by stoning and took refuge in the hut of a woman who betrayed him when the heathen mob threatened to kill her. They subsequently bludgeoned Benedict to death. His last words were “God, into Your hands receive my spirit”. His funeral Mass was celebrated in red vestments as he was considered to have died a martyr of the Faith. In the wake of his death, his mother also converted to Catholicism. Benedict Dawsa was beatified in 2015.

Below you can find the video I was referring to. The account is graphic, so viewer discretion is advised. Tomorrow I shall write about another tragic incident of “urban paganism” that led to the death of a Dominican nun.


Blessed Benedict Dawsa, pray for us!

https://www.youtube.com/watch?v=gSaES5ebT48