Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

Sonntag, 18. Februar 2018

Der Missionsbefehl Jesu als Leitschnur der Apostel



Nur weil es den Aposteln so bitter ernst war mit ihrer Pflicht, weil ein so starker Imperativ in ihnen lebte, weil der Missionsbefehl Jesu durch alle die stürmischen und schmerzlichen Akkorde ihres Lebens als Leitmotiv immerdar wirksam hindurchtönte: nur deshalb wuchs das Senfkörnlein der Pfingstgemeinde zu einem großen Baum heran, zu einem Gottesreiche bis an die Grenzen der Erde.

Ach, wenn sich dieser apostolische Geist seinem ganzen Umfange nach fortvererbt hätte mit seinem Pflichtgefühl und Verantwortlichkeitsbewusstsein, mit seiner Glut und seinem Flammeneifer, mit seiner Heilandsliebe und Seelenliebe, alle Jahrhunderte hindurch bis auf unsere Tage: ob dann auch wohl jetzt noch 800 Millionen Menschen [Zahl von 1912] im Dunkel des Heidentums dahinirrten, fern von dem Gnadenstrahl der Kalvariasonne?

(Aus: Jesu letzter Wille, P. Hermann Fischer S.V.D.)

Dienstag, 6. Februar 2018

Die Alleinberechtigung der Religion Jesu


Das Gottesreich, von dem Christus so oft spricht, ist nicht ein Reich neben anderen Reichen, sondern es hat allein Existenzberechtigung. Die Religion Jesu ist nicht eine von den vielen Religionen, sondern die Religion einfachhin; sie allein verdient diesen Namen, weil sie allein mit Gott verbindet. Aus dieser Einzigkeit und Alleinberechtigung der Religion Jesu folgt ihr weltumspannendes, die ganze Menschheit umfassendes Missionsrecht und ihre Missionspflicht.

So ist das Christentum seinem Wesen nach eine Missionsreligion, die Kirche Christi ist wesentlich eine Missionskirche. Wie sie selbst in der göttlichen Mission Jesu vom Vater ihre Wurzeln hat, so drängen alle ihre Lebenskräfte sie zum Missionsdienst unter den Völkern der Erde. Sie muss ihrer Gründung und ihrer Zweckbestimmung nach Missionsarbeit an der ganzen Menschheit verrichten.


(Aus: Jesu letzter Wille, P. Hermann Fischer S.V.D.)

Sonntag, 28. Januar 2018

Auch die heilige Anna Schäffer wollte in die Mission



Wir haben schon früher oft gesehen, dass viele Heilige von der Tätigkeit in der Mission geträumt haben (etwa hier und hier). Auch die große Dulderin Anna Schäffer gehörte dazu. Hier ein Zitat:

„Sooft ich eine Klosterfrau sehe, freue ich mich, denn sie erinnert mich immer an meinen Wunsch von Kindheit auf, dass ich so gern Missionsschwester geworden wäre.“

Dienstag, 19. Dezember 2017

Aktuell: Junge Konvertiten aus dem Islam organisieren Rorate-Messe in Izmir

Eine schöne Nachricht aus der Türkei bei Rorate Caeli: Eine Gruppe junger türkischer Katholiken, die alle aus dem Islam konvertiert sind, haben es nach dreijährigem Gebet und wiederholten Anfragen erreicht, dass wenigstens freitags in der Erzdiözese Izmir eine Messe nach dem Missale von 1962 zelebriert wird. Am letzten Freitag konnten sie ihre erste Rorate-Messe feiern.

Hier der ganze Artikel.

Zufälligerweise bin ich gestern mit einem der Konvertiten in Kontakt getreten, ohne zu ahnen, dass seine Gruppe heute auf einem der größten katholischen Blogs erwähnt werden würde.

Beten wir beharrlich für die Bekehrung der Moslems – Gott will es!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ein Stoßgebet vom hl. Arnold Janssen



Hier ein schönes Stoßgebet, das der hl. Arnold Janssen bereits 1877 in Steyl einführte und das dort lange Zeit gebetet wurde (oder vielleicht noch gebetet wird):

„Es leuchte das süße Licht des Göttlichen Wortes* in die Finsternis der Sünde und in die Nacht des Heidentums!“

*Gemeint ist hier die zweite Person der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott der Sohn.



(Aus: Tempel Gottes seid ihr! Die Frömmigkeit im Geiste P. Arnolds Janssens. P. Hermann Fischer SVD, Steyl, 1932)

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Missionseifer des heiligen Alfons Rodriguez



Die folgenden Worte richtete der heilige Alfons Rodriguez an den heiligen Petrus Claver, seinen Mitbruder im Jesuitenorden:

„Lieber Bruder, ich kann es dir mit Worten nicht ausdrücken, welchen Schmerz meine Seele empfindet, wenn ich bedenke, dass der größte Teil der Erde noch immer den wahren Gott nicht kennt, weil es an Dienern fehlt, seinen Namen zu verkünden. Wie viele Tränen kostet mich der Anblick so vieler Völker, die in Finsternis wandeln, weil niemand ihnen die Leuchte bringt, die ihnen den Weg zeigen würde; so vieler Seelen, die verlorengehen, nicht aus Trotz, sondern weil sich niemand die Mühe gibt, sie zu retten!

(…) Man geizt nach den Reichtümern und Schätzen Amerikas und kümmert sich nicht um seine Bewohner. Soll die Liebe den Weg über die Meere nicht finden, den die Habsucht schon seit langer Zeit erschlossen hat? Ganze Flotten, belastet mit den Schätzen [West]Indiens, laufen Jahr für Jahr in Spaniens Häfen ein, und an die Menge der Seelen, die man dort gewinnen und in den Hafen der ewigen Seligkeit einführen könnte, denkt man nicht! Sollte wirklich die irdische Liebe mit mehr Feuer und Eifer nach vergänglichen Schätzen streben als die Liebe zu Jesus Christus nach der Rettung unsterblicher Seelen? Wenn die Wilden auch noch so tief gefallen, sind, so sind sie dennoch Diamanten, ungeschliffene freilich, deren Schönheit aber die Mühe des Schleifens reichlich lohnt.“


(Aus: Mehr Priester für das Heil der Welt! P. Hermann Fischer SVD/P. Tellkamp SVD, 1948, zitiert aus die katholischen Missionen, 1888)

Sonntag, 5. November 2017

Pius XII.: Christliche Gesinnung und missionarische Gesinnung sind eins



„Christliche Gesinnung und missionarische Gesinnung sind eins! Die Katholizität [Allgemeinheit] ist ein Wesensmerkmal der Kirche. Daher hat niemand wahre Liebe zur Kirche, der nicht auch das Bestreben hat, an ihrer Ausbreitung mitzuhelfen.“



– Papst Pius XII. in seiner Missionsbotschaft vom 24. November 1946