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Donnerstag, 21. Juni 2012

Das gefahrvolle Missionsleben im Nordwesten Kanadas



Welchen Gefahren die Missionäre sich im Nordwesten Kanadas aussetzen müssen, kann man den folgenden Zeilen des hochwürdigsten Bischofs von St. Albert entnehmen: „Zwei meiner Priester wurden im Laufe des letzten Jahres von den Indianern erschlagen, weil sie dem Aufstand derselben entgegentraten. Ebenfalls im letzten Jahr ertranken zwei Priester, als sie auf einer apostolischen Reise über die Eisdecke eines Sees setzen wollten. Sie brachen zusammen mit dem Hundeschlitten ein und gingen zu Grunde.
Ein anderer Priester ertrank, weil der leichte Kahn umschlug; er wollte einen Indianerknaben, der sein Führer war, retten, und beide versanken in den Wellen. Drei Priester erfroren während eines Schneegestöbers auf der Prärie.
Vier andere, welche im Lager Poundmakers (ein Indianerhäuptling) gefangen gehalten wurden, haben ebenfalls entsetzlich vom Frost gelitten, doch sind sie mit dem Leben davongekommen. Alle müssen furchtbare Strapazen bestehen, wenn sie den Indianerlagern folgen, und doch ist das der einzige Weg, bleibend Gutes unter diesem Volke zu wirken.
Der Missionär muss mit den Indianern die schlechte Nahrung teilen und mit ihnen hungern. Sie haben kaum etwas anderes als getrocknete Fische ohne Salz; aber der Hunger ist der beste Koch.“

(Aus: die katholischen Missionen, 1886)

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