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Sonntag, 19. Juli 2020

Keinen Augenblick ruhen – Franziskus Maria vom Kreuze Jordan und die Weltmission



Es steht nach langem Warten die Seligsprechung eines bedeutenden deutschen Ordensgründers und Missionsförderers bevor. Am 19. Juni 2020 wurde ein Wunder für den Prozess von Franziskus Maria vom Kreuze Jordan, dem Gründer der Gesellschaft des göttlichen Heilands (Salvatorianer) vom Papst beglaubigt. In den Worten von P. Jordan ist es der Zweck seines Ordens, „den katholischen Glauben überall, soweit es ihr von der göttlichen Vorsehung anvertraut wird, zu verbreiten, zu verteidigen und zu stärken.“ Dazu gehörte somit auch die Missionstätigkeit; zu Lebzeiten des Gründers missionierten die Salvatorianer unter den Indianern Oregons und im indischen Assam.

Von seinem Seeleneifer geben folgende Zeilen aus seinem Vorsatzbuch ein Zeugnis:

„Solange noch ein einziger Mensch auf Erden ist, der Gott nicht kennt, noch über alles liebt, darfst du keinen Augenblick ruhen. – Solange Gott nicht überall verherrlicht wird, darfst du keinen Augenblick ruhen. Solange die Königin des Himmels und der Erde nicht überall gepriesen wird, darfst du keinen Augenblick ruhen. Kein Opfer, kein Kreuz, kein Leiden, keine Verlassenheit, keine Trübsal, kein Angriff, o, nichts sei dir zu schwer mit der Gnade Gottes – Omnia possum in eo qui me confortat (ich kann alles in dem, der mich stärkt).


(Quelle: P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan, von P. Pancratius Pfeiffer, Salvator-Druckerei und Verlag, 1930)

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