Freitag, 27. September 2019
Sonntag, 7. Juli 2019
Gebet zu Christus, dem Welterlöser
Göttlicher Heiland, Jesus Christus, Du bist unser Erlöser
und Seligmacher. Du hat uns von dem Elend der Sünde befreit und aus der
Finsternis des Heidentums gerettet durch Deine erbarmende Liebe und Deinen
versöhnenden Opfertod. Wir danken Dir dafür, und wir verbinden mit diesem Dank
die Bitte, lass auch jene, die dieses Glückes noch nicht teilhaftig geworden
sind, bald daran teilnehmen.
Erbarme Dich unserer heidnischen Brüder und Schwestern, wie
Du Dich unser erbarmt hast. Sende Deine Boten zu ihnen, damit sie ihnen das
Licht des Evangeliums bringen. Erwecke heilige Missionare, Priester, Brüder und
Schwestern, die mit der Liebe und dem Seeleneifer der Apostel hinausziehen in
die fernen Länder, um den Armen die Reichtümer Deiner Gnade, den in Finsternis
und Todesschatten Sitzenden das Licht Deiner beseligenden Lehre zu spenden.
Verleihe ihren Worten Weisheit und Kraft, leite sie auf ihren gefahrvollen und
mühsamen Wegen und segne alle ihre Opfer, damit sie reiche Ernte halten für
Dich und Dein Reich. Amen.
(Aus: Betet, Brüder! Gebete für die Heidenmission. Von P.
Dr. Otto Maas O.F.M., Laumann, 1937)
Sonntag, 23. Juni 2019
Gebet zur Bekehrung Japans
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| Kirche der sechsundzwanzig heiligen Märtyrer Japans in Nagasaki |
O Maria, hellstrahlender Morgenstern, als du zuerst der Welt
erschienest, hast du den nahen Aufgang der Sonne der Gerechtigkeit und Wahrheit
angekündet, o leuchte milde den Bewohnern des japanischen Reiches, damit die
Finsternis des Geistes bald verscheucht werde und sie den Glanz des ewigen
Lichtes, Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn gläubig erkennen. Amen.
(300 Tage Ablass, Pius X., 8. Juli 1909 – Quelle: Hilf
Seelen retten! von Pater Hermann Fischer SVD)
Sonntag, 2. Juni 2019
Wie schön der Kampf gegen den Teufel ist – Msgr. Félix Ridel M.E.P.
Sonntag, 12. Mai 2019
Was kannst du für die Missionen tun?
Vor kurzem habe ich in St. Ottilien in der
Dublettenkammer das Buch „Der weltweite Ruf“ von Klemens Tilmann und Eduard
Dietl gefunden, das 1962 veröffentlicht wurde. Es wurde geschrieben,
um Jugendliche für die Missionen zu begeistern. Neben einem Missionsquiz enthält es auch eine Liste mit dem
Titel „Was kannst du für die Missionen tun?“. Von den 37 Punkten gebe ich
einige wieder, die auch in der schwierigen kirchlichen Lage von heute
realisierbar sind.
- Täglich für die Missionen beten.
- Dein Geldausgeben, dein Tun und Arbeiten mit dem Leben und Arbeiten der Missionare vergleichen. Was setzen sie ein, was du?
- So leben, dass du dich vor einem Neubekehrten nicht zu schämen brauchst.
- So leben, dass du für einen suchenden Heiden Anstoß zur Bekehrung sein würdest.
- Dein Missionswissen erweitern.
- Mit anderen über die Missionen reden.
- Den Pfarrer um Missionspredigten bitten.
- Missionsbücher anschaffen und verleihen.
- Die einzelnen Bitten des Vaterunsers als Missionsbitten Gott vortragen.
- Missionsgeschichte studieren.
- Andere dazu ermutigen, in die Missionen zu gehen.
- Wenn Gott es will, selbst in die Missionen gehen.
Mittwoch, 1. Mai 2019
Ein ernstes Wort
„Wer müsste größeres und lebendigeres Interesse nehmen an diesem herrlichen, weltumspannenden Werke (der Weltmission) als gerade der Klerus? Aber tut nicht oft die arme Dienstmagd, der schlichte Mann des Volkes mehr für die Missionen als der Herr Pfarrer und Kaplan?“
Freitag, 12. April 2019
Zu den Aborigines in Westaustralien – Dom Columba Marmion wollte Missionar werden
Der selige Columba Marmion studierte vor seinem Eintritt in
den Benediktinerorden in Rom am Irischen Kolleg sowie am Kolleg der Propaganda.
Durch seinen Studienfreund François Moreau erfuhr er von dem Werk des
Abtbischofs Rosendo Salvado OSB, der das benediktinische Leben in seiner Abtei
New Norcia in Westaustralien mit der Mission unter den Ureinwohnern verband.
Der Selige war sofort von diesem Apostolat begeistert – denn er fühlte
sich sowohl zum Ordensleben sowie zur Mission hingezogen. Dies schrieb er auch
im Jahr 1881 an den Bischof:
„Ich fühlte mich immer innerlich angesprochen, wenn ich
etwas über die vielen Tausende von Menschen hörte oder las, für die Jesus sein
Blut vergossen hat und die dahinleben, ohne ihn zu kennen. Als ich nun Einzelheiten
über Ihre Missionstätigkeit las, erkannte ich, dass es genau das war, wozu ich
mich berufen wusste. Es ging mein Wunsch in Erfüllung: Ich könnte Mönch werden,
und dürfte zugleich an der Rettung verlassensten Seelen arbeiten, und zwar in
Gehorsam.“
Sein Freund Moreau wollte zuerst zu Msgr. Salvado stoßen und
trat zu diesem Zweck in Belgien in der Abtei Maredsous ein, um sich im
benediktinischen Leben ausbilden zu lassen – derselben Abtei, von der Marmion
später Abt wurde. Es ist nicht ganz sicher, wieso Columba Marmion nicht in die
Missionen ging. Fakt ist, dass Moreau nach einem Jahr wieder austrat und so
wahrscheinlich die Verbindung zu New Norcia einschlief. Doch bei seinem
glühenden Seeleneifer ist es sehr wahrscheinlich, dass Columba Marmion dem
Missionswerk weiter zugetan war.
Seliger Columba
Marmion, bitte für die Missionen!
(Quelle: P. Raymond Thibaut: Columba Marmion. Ein
Meister des Lebens in Christo. Buch-Kunstverlag Ettal)
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