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Sonntag, 7. April 2013

Ein buddhistischer Lama, der Trappist wurde


Unsere Leser kennen das Trappistenkloster U. L. Frau vom Troste in Yan-Kia-pin. Unter seinen chinesischen Mönchen findet sich auch ein ehemaliger Lama namens Örepara.
Er stammt aus dem Grenzgebiet der Mongolei und Mandschurei, fühlte sich seit früher Jugend zum Mönchsleben berufen, trat als Schabi (Novize) in die Lamaserei Regem Sumet, fand aber hier nicht, was er erwartet.
Auf der Suche nach dem berühmten Kloster Hutä-Schan, von dem ihm sein Vater wunderbare Dinge erzählt hatte, das weit weit hinten in Schensi liegt, wurde er irrtümlich nach dem Trappistenkloster von Yan-kia-pin gewiesen und fand hier, was er bei den Lamas umsonst gesucht haben würde: den wahren Glauben und das Glück des christlichen Ordenslebens. Gewiss eine seltsame Fügung der göttlichen Vorsehung.



(Aus: die katholischen Missionen, 1912)


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