Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

Donnerstag, 31. Januar 2013

Mittelalterliche Dominikanermission in Grönland

Ruine der mittelalterlichen katholischen Kirche in Hvalsey, Grönland

„Selbst Grönland sah mit den ersten Schiffen, die an seine Küste gelangten, Predigerbrüder (d. h. Dominikaner), und als zu Anfang des 17. Jhd. die Holländer nach Grönland kamen, ward ihnen gemeldet, dass schon 1280 dort ein Dominikanerkloster bestanden habe.“

(Aus: Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, Dr. Max Heimbucher, Verlag Ferdinand Schöningh, 1907)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Wie ein späterer Kardinal sich auf Missionsreise die Rippen brach...

Río Neuquén in Patagonien (Autor: Andarin2)

Herr Dominikus Milanesio aus der Kongregation der Salesianer berichtet aus Chile über einen traurigen Unfall, der seinen Bischof, Msgr. Cagliero, auf einer Missionsreise betroffen:

„Unsere Mission in den Einöden Patagoniens hatte vier Monate gewährt und mit Gottes Segen reiche Früchte getragen. Wir hatten Negro Muerto, Choel-Choel, Chichinal, S. Flora, Roca und las Cavanitas am Ufer des Rio Negro besucht.
Sodann waren wir 90 Meilen den Neuquen und Rio Agrio entlang gezogen, um zwei neue Stationen zu Codihue und Aorquin zu gründen. Dort, am Fuß der Kordilleren, hatte Msgr. Cagliero ein Kapellchen zu Ehren der hl. Rosa eingesegnet, P. Panaro soll hier den Dienst versehen.
Im ganzen betrug der Weg unserer apostolischen Wanderung 250 Meilen; jedem Stamme, den wir trafen, verkündeten wir die frohe Botschaft des Heiles; überall wurden wir mit Freuden aufgenommen.
Am 2. März schlossen wir die Mission von Malbarco. Zwei Stunden nach Mittag begaben wir uns auf den Weg, um in Chacay Mlei-hue, das 7 Meilen höher liegt, die gleiche Tätigkeit zu beginnen.
Bis jetzt hatten wir uns ausschließlich sanfter Reittiere, deren Charakter uns wohl bekannt war, bedient; allein da dieselben sehr abgemagert und matt waren, ließen wir sie zurück und nahmen von unseren Gastfreunden mit herzlichem Dank frische Pferde. Der Bischof indes schien ein Unglück zu ahnen; denn nur ungern wollte er sich des neuen Tieres bedienen. 


Unter dem Schutz der allerseligsten Jungfrau setzten wir uns in Bewegung. Herr Lucas Becerra, unser zuvorkommender Wirt, ließ es sich mit acht anderen Kolonisten nicht nehmen, den Bischof und seine Missionäre bis auf den halben Weg zu begleiten.
Drei Viertelstunden ritten wir den Rio Nehueve entlang, ehe wir ihn auf einer Furt übersetzen konnten. Dann ging es aufwärts über steile Pfade.
Oben fanden wir in reizender Lage bei kühlem Wasser eine verlassene Hütte, in der wir uns für die Nacht einrichteten. In der Morgendämmerung nahmen Herr Lucas und fünf seiner Gefährten Abschied, die drei anderen wollten uns bis zur nächsten Mission das Geleit geben. 


Ein Kuhhirte aus den Anden war unser Führer; chilenische Kaufleute, die bei den armen Bewohnern ein kleines Geschäft zu machen hofften, hatten sich der Reisegesellschaft angeschlossen. Heiter eilten wir die Höhe der Mala-Cuhuello hinan, nur Msgr. Konnte sich trüber Ahnungen nicht entschlagen.
Kaum hatten wir zwei Meilen zurückgelegt, da ging sein Sattelgurt los und schlug heftig in die Seiten und um die Füße des Pferdes. Das Tier scheut, wird unruhig, bäumt sich und jagt dann in wildem Galopp über den jähen, steinigen Pfad längs den grausigen Abgründen.

Sie können sich unsere Angst denken; hinter ihm drein sprengen, hätte unfehlbar das wilde Tier nur noch wütender gemacht. Wir hielten den Atem an und beteten aus Herzensgrund für die Rettung unseres Bischofs.
Dieser hatte, Gott sei Dank, seine volle Besinnung bewahrt. Er empfahl sich dem Schutz Mariens und sprang aus dem Sattel. Zum Glück hatte eine weniger gefährliche Stelle gewählt, sonst wäre er sicher des Todes gewesen.
Im Nu waren wir an seiner Seite. Unter tausend Fragen suchten wir ihn aufzurichten; es dauerte jedoch mehr denn zwei Stunden, ehe er uns zu antworten vermochte. Die erste Sorge des Oberhirten, als er wieder zu sich kam, war die, seine Umgebung zu beruhigen. ‚Nada, Nada, es ist nichts‘, war sein Trost. 


Als er bemerkte, wie heftig Don Milanesio weinte, sagte er: ‚Warum so untröstlich, Don Milanesio, wollen sie mich glauben machen, ich sei verloren? Nur wie Rippen von allen gebrochen, das ging doch noch gut ab! Man lebt auch so noch mit einer oder zwei weniger. Mut! Mut! Das geht wieder vorbei.‘ Dann setze er hinzu: ‚Der liebe Gott hat es so geschickt, er sei gepriesen, sein heiliger Wille geschehe. Maria von der immerwährenden Hilfe, bitte für mich.‘ 


Je mehr der Verwundete zu sich kam, desto fühlbarer machten sich die Schmerzen; wir bereiteten ihm so gut es ging ein Lager aus unseren Pferdedecken und betteten ihn darauf.
Sofort ritt einer den vier Kolonisten nach, welche sich vor kurzem verabschiedet hatten, um ihnen Kunde von dem Unglück zu bringen. Bald nachher waren sie sämtlich zurück.
Der Schmerz der guten Männer beim Anblick ihres leidenden Oberhirten war groß, namentlich Herr Lucas Becerra konnte sich der Tränen nicht erwehren.
Der Bischof versuchte ihn zu trösten; er nahm ihn freundlich bei der Hand und sagte lächelnd: ‚Mein lieber Herr Lucas, könnten Sie nicht in der Nähe einen Schmied auftreiben?‘
Verwundert ob dieser Frage versetzte der Angeredete: Das dürfte schwer halten, indes unmöglich ist es nicht; aber was wollen Ehrwürdige Gnaden mit dem Schmied?‘ — ‚Das ist doch einfach, er soll mir meine zwei Rippen wieder an die rechte Stelle setzen.‘ Bei solchen Gesprächen hätte man nicht glauben sollen, welch heftige Schmerzen der Bischof auszustehen hatte.

Es war schon 8 Uhr morgens, die Sonne brannte schon heftiger, da trugen wir Msgr. behutsam in den Schatten eines Felsens, während einige wohl 2 Meilen weit her Wasser holten.
Um die Schmerzen des Verwundeten zu lindern, befeuchteten wir die leidenden Stellen mit unserem Messwein. Der linke Lungenflügel hatte offenbar gelitten. Ich ließ den Kranken einige Schluck Wein nehmen, was ihn sichtlich stärkte. Inzwischen hielten wir Rat über die nächste Zukunft.
Der hochw. Herr konnte unmöglich hier bleiben, wo es an allem zu seiner Pflege gebrach. Wir suchten das frömmste Tier unter unseren Pferden aus und hoben den Bischof darauf.
Vor ihm saß einer unserer Begleiter, zu beiden Seiten schritten zwei andere, während ich das Tier sachte am Zügel führte. Der Abstieg verursachte dem Verwundeten neue Qualen. Unablässig rief er in den heftigen Schmerzen die heiligen Namen an. 


Als wir den Neuquen erreicht hatten, verließen den Bischof die Kräfte; seine tiefen Seufzer zerschnitten uns fast das Herz. ‚Es geht gut, allein die Lunge will nicht recht arbeiten‘ sagte Msgr. ganz ergeben.
Es war hohe Zeit, dass wir uns bald menschlichen Wohnungen näherten, sonst wäre der Bischof erlegen. Im Hause des Herrn Lucas hatte die besorgte Frau alles zur Aufnahme des Kranken hergerichtet. 


Während wir abwechselnd Tag und Nacht bei dem Oberhirten wachten, verschafften ihm die einfachen Mittel des Hausherrn wunderbare Linderung. Am ersten Tag hatten wir einen Expressboten nach Chile abgeordnet.
Derselbe sollte von den Franziskanern in Chillan die unentbehrlichsten Arzneien bringen.
Der Bote legte den Weg in 10 Tagen zurück und kam Dank der Güte der Patres reich beschenkt zurück. Indessen erholte Msgr. sich langsam.
Täglich kamen die Eingeborenen scharenweise, um sich nach ihrem Vater zu erkundigen und ihm Geschenke zu bringen.

Am 12. März erhob sich der Kranke zum ersten Mal, Tags darauf an einem Sonntag ließ er sich nicht abhalten, einigen 20 Personen die heilige Firmung zu spenden.
Am Fest Mariä Verkündigung feierte Msgr. Cagliero seit seinem Sturz wiederum das erste heilige Messopfer, reichte 18 Personen die heilige Kommunion und firmte 11 weitere.
Diese Anstrengung ermüdete ihn jedoch so, dass er sich abermals zu Bett legen musste.

(Aus: die katholischen Missionen, 1887)

Dienstag, 29. Januar 2013

Als es noch katholische Staaten gab...

Kathedrale von Bogotá

Der Kongress der Vereinigten Staaten von Kolumbien hat beschlossen, den Schluss des ersten Jahrhunderts ihres Bestandes als freie, unabhängige Nationen durch eine öffentliche und feierliche Kundgebung ihres Glaubens an die göttliche Natur und Autorität Jesu Christi und des Dankes für alle von ihm empfangenen Gnaden zu begehen.
Gleichsam als Verkörperung dieses nationalen Dankes und zur ewigen Erinnerung soll in der Kathedrale von Bogotá ein passendes Denkmal errichtet werden. Eine Kopie dieses zum Gesetz erhobenen Beschlusses soll durch den Geschäftsträger in Rom dem Heiligen Vater überreicht werden.


(aus: die katholischen Missionen, 1899)

Montag, 28. Januar 2013

Zeitgenössische Briefe über die Märtyrer von Uganda (Teil 2)


Fortsetzung von hier

„Ein junger Krieger, (St.) Jakob Buzabaliao, welcher sich durch seine große Herzenseinfalt und fast noch mehr durch seinen Eifer auszeichnete, womit er die Kinder der Hauptstadt im Glauben unterrichtete, wurde vor den König beschieden. Muanga bedrohte ihn mit dem Tod, falls er nicht aufhöre, anderen von der Religion zu sprechen; allein der Krieger kannte keine Furcht, sondern setzte sein Apostolat unerschrocken fort.

Nun warf der Herrscher seinem Untertanen vor, dass er es gewagt habe, ihn selbst unterrichten und bekehren zu wollen. Das war freilich ein Verbrechen, welches unsern Neophyten zu einem der ersten Opfer für den Glauben bestimmte.
‚Bist du das Haupt der Christen von Kigoa?‘ herrschte der König den Krieger an. —‚Ich bin zwar Christ, aber ihr Haupt, wie du sagst, bin ich nicht.‘ — ‚Der junge Mensch will den Großen spielen‘— erwiderte Muanga; ‚wenn man ihn sieht, sollte man ihn für den Mukinda (Landesherrn) halten. — ‚Danke,‘ sagte Buzabaliao, ‚danke für den erlauchten Titel welchen du mir gibst.‘ — ‚Das ist derselbe Mensch, der mich zum Christentum hinüberziehen wollte; Henker, packt ihn, macht ihn auf der Stelle nieder, mit dem wollen wir anfangen.‘ — ‚Lebe wohl, König,‘ sagte der junge Christ ohne Zittern, ‚ich gehe hinauf ins Paradies, um bei Gott für dich zu beten.‘
Jakob musste an mir vorbei, um zum Richtplatz zu gelangen, wo ihn der Henker enthaupten sollte. Ich erhob die Rechte, um ihm die letzte Lossprechung zu erteilen. Als Antwort streckte er die gefesselten Hände empor und zeigte auf den Himmel, wo wir uns einst wiederzusehen hoffen. Heiter lächelnd, als ginge es zu einem Feste, schien mir sein Blick sagen zu wollen: ‚Pater, warum klagen? All diese Leiden sind ja nichts im Vergleich mit den ewigen Gütern, die du uns kennen gelehrt hast.‘

Karl Luanga, der Aufseher der Pagen, wurde von seinen Gefährten getrennt. Vielleicht hoffte man, so ihn leichter zum Abfall bewegen zu können.
Um den Mut des Glaubenszeugen auf die Probe zu stellen, erbat sich ein Henker vom König unseren Christen, indem er versprach, denselben nach Gebühr peinigen zu wollen. Der Unmensch röstete Karl langsam, indem er bei den Füßen die Marter begann.

‚Ob Gott wohl kommt und dich aus der Glut befreit?‘ spottete der Mörder, als er das Feuer an sein Opfer brachte. Ruhig erwiderte der Blutzeuge: ‚Armer Unglücklicher, du weißt nicht, was du sagst. In diesem Augenblick ist mir, als gössest du Wasser über meinen Leib aus; dich aber wird Gott, den du jetzt lästerst, eines Tages in wirkliches Feuer verstoßen.‘
Nach diesen Worten sammelte er sich wiederum und erduldete die langsamen Qualen, ohne einen Schmerzenslaut von sich zu geben.

(aus: die katholischen Missionen, 1887)

Sonntag, 27. Januar 2013

Zeitgenössische Briefe über die Märtyrer von Uganda (Teil 1)

der heilige Karl Lwanga und Gefährten, die heiligen Märtyrer von Uganda


Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Christen in Uganda durch König Muanga II. grausam verfolgt. Diese Verfolgung hat der katholischen Kirche 22 heilige Märtyrer geschenkt, die ersten Heiligen Afrikas in der Neuzeit.
Sie wurden von Papst Benedikt XV. 1920 selig-, im Jahr 1964 von Papst Paul VI. heiliggesprochen. Papst Pius XI. erklärte den "Anführer", Karl Lwanga, zum Patron der Jugend Afrikas. Nachfolgend ein Brief von Msgr. Livinhac über die Verfolgung seiner Katholiken: 

Msgr. Livinhac, der apostolische Vikar von Victoria-Nyanza, schreibt unter dem 31. Juli 1886 aus der Station U.L.F. von Kamoga (Bukumbi):

„Ich hatte mich in unsere teure Mission von Buganda (Uganda) begeben, um die Visitation abzuhalten. Zugleich machte ich mir Hoffnung, dort am Heile der Seelen arbeiten zu können, so lange mich meine Amtspflichten nicht anderswohin riefen. Leider wurde meine Hoffnung vereitelt; denn kaum  hatten wir den Fuß ans Land gesetzt, als die Verfolgung mit doppelter Heftigkeit losbrach.
Ein Gesetz verbot unter Todesstrafe die Ausübung unserer heiligen Religion.
So können wir also in den Dörfern keine Missionen mehr abhalten, unsere Neophyten und Katechumenen dürfen sich höchstens unter dem Schutz der Nacht zu uns wagen, aber auch so laufen sie noch Gefahr, von den Spionen des Königs ergriffen zu werden. 

Während des Monats, den ich zu U.L.F. von Nubaga zubrachte, zögerten viele nicht, sich dieser Gefahr auszusetzen, und so konnte ich 97 der am besten Vorbereiteten die heilige Firmung spenden. Es kam wohl vor, dass ich vier- und fünfmal in derselben Nacht geweckt wurde, um diese teuren Besucher zu empfangen. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr die Wirkungen der göttlichen Gnade in den Herzen der Neubekehrten rührten.
Dem grausamen Tod, der sie bedroht, sehen sie mit dem ruhigen Mute eines unerschütterlichen Glaubens entgegen. ‚Die Mörder‘, sagen sie oft, ‚töten den Leib, die Seele können Sie nicht töten; sie quälen uns eine Zeitlang, aber die Seele erreichen sie nicht; denn die geht zum lieben Gott, der sie auf ewig glücklich macht.‘

Viele fragen uns, ob sie sich ohne den Schein eines Abfalles vom Glauben verbergen dürfen, oder ob es nicht besser sei, vor dem König offen ihr Christentum zu bekennen. 

Bei den Bugandas dürfte die Zahl der Opfer wohl hundert übersteigen, indessen konnten wir bis jetzt erst die Namen von 22 Märtyrern erfahren. Die Seelenstärke, welche sie inmitten der schrecklichsten Qualen bewiesen, brachte, wie in den ersten Zeiten des Christentums, die Heiden auf den Glauben, wir besäßen ein geheimnisvolles Zaubermittel, das uns die Leiden versüße und den Tod verachten lasse. 

Was wird nun die Verfolgung in diesem Teil unserer jungen Kirche zu Stande bringen? Menschlicherweise betrachtet, muss das Christentum hier im Keime erstickt werden; denn Muanga hat erklärt, dessen Bekenner in seinem Land auszurotten, und für ihn ist das ja eine Leichtigkeit.
Ich meinerseits hoffe, dass hier, wie anderswo, das Blut der Märtyrer zum Samen des Christentums werde; ich bin voll Vertrauen und danke Gott, dass er sich würdigte, unsere Christen als ersten Blutzeugen unter den Negern zu erwählen (…)“

(aus: die katholischen Missionen, 1887) 

Fortsetzung hier

Montag, 21. Januar 2013

Mahnung zur Einheit

Johann Peter El Hagg, maronitischer Patriarch von Antiochien (1810-1898)

"Wir müssen alle brüderlich Hand in Hand gehen, um die Seelen zu retten. Das ist der Geist Jesu Christi, der seine Apostel nicht bloß zu den Juden, sondern auch zu den Heiden gesandt hat. In seiner Kirche gibt es keine Lateiner, Griechen, Armenier, sondern Katholiken, d.h. Kinder einer Mutter, die alle dem gemeinsamen Oberhirten, dem Stellvertreter Christi auf Erden, unterstehen."

- Johann Peter El Hagg, maronitischer Patriarch von Antiochien (1810-1898)
(Aus: die katholischen Missionen, 1899)

Sonntag, 20. Januar 2013

Bilder: Patriarchen und Missionsbischöfe

Mar Ignatius Behnam II Benni (1831-1897), syrisch-katholischer Patriarch von Antiochien. Er setzte sich auf dem ersten Vatikanischen Konzil für das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ein.
Giuseppe Valerga (1812-1873),  lateinischer Patriarch von Jerusalem, der als erster seit den Kreuzzügen wieder dort residierte.


der syro-malabarische Bischof Alexander Churaparambil (1877-1951) mit Neupriestern.

Msgr. Alois Benziger OCD,  Bischof von Quilon in Südindien, schweizer Karmeliter aus der berühmten Verlegerfamilie Benziger aus Einsiedeln. Er war maßgeblich an der Union der syro-malankarischen Kirche mit Rom beteiligt.
Das nachkolorierte Foto von 1921 zeigt einen interessanten Brauch, der leider Ende der 60er Jahre abgeschafft wurde: Bischöfe aus Orden und Äbte trugen bischöfliche Soutanen in der Farbe ihrer üblichen Ordenstracht, hier Karmeliterbraun und weiß.