Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

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Donnerstag, 3. April 2014

„Man kann mit ihm kaum von der Mission reden, ohne ihn zu Tränen zu rühren“ – Der heilige Peter Chanel über den Eifer des ehrwürdigen Gründers der Maristen

 
St. Peter Chanel S.M.
Hier ein Brief des heiligen Peter Chanel vor der Aussendung in die Mission:

„Seitdem man mich für die Missionen in Ozeanien angenommen, ist mein Geist und mein Herz fast beständig jenseits der Meere. Ich glaube schon unter meinen Wilden zu sein. Ich glaube sie zu sehen, mit ihnen zu sprechen. Ach, ich kann die Zeit kaum erwarten, in der sich meine Einbildung in Wirklichkeit verwandelt!...

Ehrwürdiger Jean-Claude Colin S.M., Gründer der Maristen
P. Colin, unser Generaloberer, erwartete in der nächsten Zeit unsere Vollmachten (wohl von Paps Gregor XVI.). Er wird sein Möglichstes tun, unsere Abreise zu beschleunigen, um sich auch nicht den Verlust einer einzigen Seele vorwerfen zu müssen. 
Man kann mit ihm von der Mission kaum reden, ohne ihn bis zu Tränen zu rühren. Gerne würde er uns begleiten, wenn er die Fesseln, die ihn an Frankreich ketten, zersprengen könnte…“

(Aus: Leben des seligen Peter Alois Maria Chanel, Priesters der Gesellschaft Mariä und ersten Martyrers Oceaniens, aus dem Französischen des P. Claudius Nicolet aus derselben Gesellschaft, von P. Carl Dilgskron C.SS.R. Mit kirchlicher Approbation)

Donnerstag, 8. März 2012

Papst Gregor XVI. verurteilt die Sklaverei — In supremo apostolatus fastigio


Papst Gregor XVI.
…Wir sehen, dass es zu Unserer Hirtensorge gehört, dass Wir Uns bemühen, die Gläubigen vom unmenschlichen Handel mit Negern oder irgendwelchen anderen Menschen völlig abzubringen.
…Es gab selbst aus der Zahl der Gläubigen wiederholt welche, die, von der Begierde nach schmutzigem Gewinn schändlich geblendet, keine Bedenken trugen, in entlegenen und entfernten Ländern Indianer, Neger oder andere Bedauernswerte in die Sklaverei zu führen oder durch die Einrichtung und Erweiterung des Handels mit solchen, die von anderen gefangen worden waren, deren abscheuliches Tun zu unterstützen.

Freilich unterließen es mehrere Römische Bischöfe glorreichen Angedenkens, Unsere Vorgänger, nicht, in Ausübung ihres Amtes die Vorgehensweise von jenen als ihrem geistlichen Heile schädlich und für den christlichen Namen schmachvoll schwer zu tadeln; sie durchschauten, dass daraus auch jenes folge, dass die Völker der Ungläubigen mehr und mehr darin bestärkt würden, einen Hass auf unsere wahre Religion zu haben. [Es werden die oben angeführten Dokumente aufgezählt]

Diese Strafbestimmungen und Vorsorgemaßnahmen Unserer Vorgänger trugen zwar mit Gottes guter Hilfe nicht wenig dazu bei, die Indianer und anderen Vorgenannten vor der Grausamkeit der Eindringlinge bzw. der Begierde christlicher Händler zu schützen, jedoch nicht so, dass dieser Heilige Stuhl sich über einen vollen Erfolg seiner diesbezüglichen Bemühungen freuen könnte, da ja im Gegenteil der Handel mit Negern, wenn auch manchenteils verringert, so doch immer noch von einigen Christen ausgeübt wird.

Im Bemühen, diese so große Schmach aus allen Gebieten zu entfernen,…ermahnen Wir daher kraft Apostolischer Autorität alle Christgläubigen jedweden Standes und beschwören sie nachdrücklich im Herrn:


Keiner soll es künftig wagen, Indianer, Neger oder andere derartige Menschen ungerecht zu quälen, ihrer Güter zu berauben, in die Sklaverei zu führen, anderen die solches wider sie verüben, Hilfe oder Unterstützung zu leisten oder jenen unmenschlichen Handel auszuüben, in dem Neger, die, als ob sie keine Menschen, sondern bare und bloße Tiere wären, wie auch immer in die Sklaverei geführt wurden, ohne jede Unterscheidung gegen den Geboten der Gerechtigkeit und Menschlichkeit gekauft, verkauft und dazu verdammt werden, die bisweilen härtesten Arbeiten zu erdulden…


Konstitution „In supremo apostolatus fastigio“, 3. Dez. 1839, Papst Gregor XVI.