Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

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Samstag, 15. März 2025

Ein Greis sprintet zur heiligen Messe

 Wir haben hier in Noma, so berichtet ein Missionar aus Südafrika, eine kleine Gemeinde von 1200 Christen, die uns vielen Trost bereitet. Der christliche Geist dringt mehr und mehr in sie ein, und die Mission macht wirklich Fortschritte. Der größte Teil unserer Neuchristen beichtet jeden Monat, nur wenige lassen es drei Monate werden; eine gute Zahl geht alle vierzehn Tage zu den Sakramenten. Am ersten Freitag im Monat erscheinen nie weniger als 200 Neuchristen am Tische des Herrn, um die Sühnekommunion des göttlichen Herzens zu empfangen. 

Kürzlich sah ich einen Greis von achtzig Jahren ganz erschöpft herankommen. „Was gibt es, mein Lieber,“ fragte ich ihn, „du scheinst recht müde zu sein?“ „Ja, Pater, ich war noch weit weg, als die Glocke läutete, und aus Furcht, zu spät zu kommen, versuchte ich zu laufen. Ich habe das schon viele Jahre nicht mehr getan. Aber der liebe Gott hat mir geholfen; ich lief, und sieh, nun bin ich gerade zum Beginn der heiligen Messe gekommen.“ Und der Alte strahlte bei diesen Worten vor Freude. Besonderen Eifer zeigten unsere Christen im Rosenkranzmonat. Täglich war die Kirche gefüllt, und zwar bereits morgens zur Sechs-Uhr-Messe, obgleich manche der guten Leute zwei Stunden weit zu gehen hatte. –Wie beschämen diese guten Neuchristen doch so viele Namenchristen in Europa!


(Aus: die katholischen Missionen, 1893)

Donnerstag, 17. Dezember 2020

The evils of old paganism in our days (Part 2)


Among the many riots that swept across South Africa in 1952, the ones that took place in East London gave rise to an especially macabre display of paganism. On 9 November, the Irish Dominican sister Aidan Quinlan, O.P., who served the black community of East London as a missionary doctor, was stopped on her way to a sick call, pulled from her car, beaten with a club and subsequently stabbed to death. What followed next can hardly be believed by the reader who has not read missionary accounts about the sinister practices of paganism: superstitious women ran up to the corpse of the sister, cut pieces of flesh from it and devoured them in the hope that by doing so, they would partake in the industriousness and vigor of the religious. Sr. Aidan had always professed the will to die for her “blackies”.
Two men and two women were later sentenced to only six months in prison for cannibalism. The use of human body parts in superstitious rituals is not a thing of the past in rural parts of South Africa, as you can read in the following article from 2010 (Warning, very graphic): https://www.iol.co.za/.../muti-killings-is-a-way-of-life...

Let us pray this advent that, in the words of St. Arnold Janssen, the sweet light of Jesus Christ may shine forth into the darkness of sin and into the night of paganism.

Montag, 14. Dezember 2020

The evils of old paganism in our days (Part 1)

Blessed Benedict Dawsa

Yesterday I was watching a video by Nick Howarth, who served as a young sergeant on the Internal Stability Division of the South African Police in the late 80’s and early 90’s, the twilight years of white rule in South Africa. He patrolled Phola Park, one of the most dangerous townships near Johannesburg at that time, where clashes between the armed wing of the ANC and members of the Inkatha Freedom Party reached civil war-like proportions. I watched this solely out of interest in South African history and did not expect any religiously relevant information. But a couple of minutes into the video, he talks about things “people would not believe you” and also later refers to “voodoo” stuff. This made me think of two events in 20th century South Africa that serve to show the evil of old paganism which is still alive and well in our days, even in more developed countries.

Blessed Benedict Dawsa converted to Catholicism as a teenager when living with his uncle in Johannesburg in the 1960’s, taking the great patriarch of Western monasticism as his patron. Upon return to his hometown Mbahe in the province of Limpopo, Benedict became a teacher and school principal. He founded a soccer team there which he left when the other members decided to take “muti” medicine, inspired by the superstitious belief that this would make them win their games.

Blessed Benedict’s conflict with paganism reached a boiling point in late 1989 when lightning strikes plagued the area around Mbahe. The community’s elders concluded that witchcraft was the source of the repeated lightning strikes and decided to levy a tax in order to hire a sangoma to “sniff out” the other witch responsible for the meteorological events. The Blessed steadfastly refused to pay the tax.

On 2 February 1990, the feast of Candlemas, Benedict ran into a roadblock when driving home at night. It was a trap set up for the Catholic teacher: young pagans ambushed him when he got out of his car. He was injured by stoning and took refuge in the hut of a woman who betrayed him when the heathen mob threatened to kill her. They subsequently bludgeoned Benedict to death. His last words were “God, into Your hands receive my spirit”. His funeral Mass was celebrated in red vestments as he was considered to have died a martyr of the Faith. In the wake of his death, his mother also converted to Catholicism. Benedict Dawsa was beatified in 2015.

Below you can find the video I was referring to. The account is graphic, so viewer discretion is advised. Tomorrow I shall write about another tragic incident of “urban paganism” that led to the death of a Dominican nun.


Blessed Benedict Dawsa, pray for us!

https://www.youtube.com/watch?v=gSaES5ebT48


Sonntag, 27. Juli 2014

Ein eifriger und weiser alter Herr


Aus dem Apostolischen Vikariat Ost-Kapland (Südafrika):

(...)Bei den diesjährigen Erstkommunikanten war auch der schneeweiße Xaver dabei. Wir hatten uns beinahe nicht getraut, ihn zuzulassen, da wir fürchteten, mit seinem 90-jährigen Gedächtnis und seiner langsamen Fassungskraft möchte er den großen Akt nicht genug verstehen; allein als es zum Examen ging, wusste er überraschend viel, und sein Verlangen war sehr groß. 

Seither klettert zwei bis drei Mal im Monat den steilen Berg herab, auf dem er wohnt, und ist einer der ersten in der Frühe beim Beichten. Vor drei Wochen saß er draußen auf dem Boden neben der Kirche, und als ihn die einheimische Schwester fragte, ob es nicht Zeit sei, hineinzugehen zur Vorbereitung, der Priester werde bald kommen, sagte er ganz freudig: „Heute kann ich einmal nicht beichten gehen, ich habe mich so zusammengenommen, dass ich den lieben Gott gar nicht beleidigt habe seit meiner letzten Beichte.“  Als ich dies hörte, dachte ich mir, wenn ich nur auch so sagen könnte! Als ich ihn ein anderes Mal fragte, warum er denn gar so eifrig sei in Kirchenbesuch und Sakramentsempfang, sagte er: „Ja, weißt du, ich bin jetzt so alt, erst so kurz getauft und weiß nicht, welchen Tag ich sterbe, so will ich mir nur meinen Jesus geneigt machen, dass er mir einen Platz gibt dort oben bei ihm“.

Was für eine Lehre für manchen im Christentum Geborenen und Erzogenen!


(Aus: Annalen der Verbreitung des Glaubens, 1906)

Samstag, 5. April 2014

Neue Serie: große Missionsbischöfe – heute: Msgr. John Leonard, Apostol. Vikar von West-Kap (Südafrika)


Ich möchte heute eine neue Serie auf diesem Blog beginnen, und hoffe so einen kleinen Anteil zur Erinnerung an die vielen großen Missionsbischöfe zu leisten, deren Andenken weitestgehend erloschen ist. Den Anfang macht Msgr. John Leonard, der 1908 als ältester Bischof Afrikas starb.


Etwa einen Monat zuvor (vor Msgr. Kunnemanns Tod, dessen Artikel vor diesem steht), am 19. Februar, war auch der Senior der afrikanischen Missionsbischöfe, Msgr. John Leonard, Apostol. Vikar von West-Kap und Administrator von Zentral-Kap, zur ewigen Ruhe eingegangen. Wie die meisten Pioniere der südafrikanischen Mission war Leonard ein Sohn des grünen Erin.

Am 15. Januar 1829 geboren, wurde er 1872 aus seiner stillen Pfarrei von Blanchardstown herausgeholt, um die Leitung der armen Missionskirche in West-Kap zu übernehmen, die, damals durch protestantische Unduldsamkeit klein gehalten, mühsam nach Luft und Licht rang. Leonard fand eine kleine Herde von 7.000 Katholiken mit bloß zwölf ärmlichen Kirchen und Kapellen und fünf Schulen vor.

Acht irische Priester bildeten den ganzen Klerus. Nur langsam erhielt auch die Kapkolonie etwas Freiheit, die sonst in britischen Gebieten herrscht. Als 1880 die ersten deutschen Jesuiten auf ihrer Fahrt an den Sambesi in Kapstadt erschienen, fanden sie bei Bischof Leonard die liebevollste Aufnahme. In einer ärmlichen Wohnung lebte der Oberhirt mit fünf irischen Priestern wie in einem Ordenshause. 
„Zum Aufstehen, Gebet und Tisch, zu dem gemeinschaftlichen Rosenkranz und den Besuchen des Allerheiligsten ruft die Glocke wie im Kloster.“ Alles, was der Bischof und sein Klerus hatten, teilten sie mit ihren meist recht armen Katholiken. „Ich begreife“, schreibt ein deutscher Missionar, „dass das Volk solchen Priestern mit der größten Hochachtung zugetan sein muss.“

Vier Jahre vor seinem Tod hatte der heiligmäßige Greis noch die seltene Freude, unter innigster Teilnahme seiner Herde und seines Klerus das goldene Bischofsjubiläum zu feiern.

(Aus: die katholischen Missionen, 1909)

Sonntag, 12. Mai 2013

Berühmte Heilige, die Missionäre werden wollten

Der heilige Alfons bei der Anbetung (Quelle: Andreas F. Borchert)

Der heilige Alfons Maria von Liguori, Kirchenlehrer und Gründer der Redemptoristen, wollte als Missionar nach Südafrika, um dort die Einheimischen zu bekehren, deren große geistliche Armut sein Mitleid erweckte. 
Sein Gewissensrat, der Diener Gottes Bischof Tommaso Falcoia, ermahnte ihn, wieso seine Gedanken in die Ferne schweiften, wenn doch auch in Europa die Seelen in den Himmel geführt werden müssten und in der Gefahr schwebten, in die Hölle zu kommen. Falcoia sagte ihm schließlich: „Deine Gebete werden ihnen mehr nutzen als Deine Anwesenheit.


St. Philipp Neri
Auch Philipp Neri, den großen Missionar Roms zog es in ein bestimmtes Land. 
Sein Missionsziel war Indien. Nachdem er die Briefe des heiligen Franz Xaver gelesen hatte, war auch er aus Mitleid für die im Heidentum versunkenen Inder bewegt, sich als Missionar in das ferne Land zu begeben. 
Er suchte Rat bei dem Zisterziensermönch und Mystiker Agostino Ghettini, der eine große Andacht zum Evangelisten Johannes pflegte.
Nach einigen Tagen teilte der Mönch Philip mit, der heilige Johannes habe ihm geoffenbart, dass Rom sein Indien sein sollte. 

Sonntag, 11. März 2012

Der hl. Joseph, der Patron für eine gute Sterbestunde


Die Sterbestunde des heiligen Josef, dargestellt in einem französischen Kirchenfenster


„Während meines 12-jährigen Aufenthaltes in Südafrika“, so erzählt P. O’Haire, ein irischer Missionär, „war ich mehrere Jahre hindurch Seelsorger eines Gebietes, wohl so groß wie ganz England. Von Zeit zu Zeit besuchte ich meine weit zerstreute Herde.
Auf einer dieser Rundreisen verlor ich meinen Weg und irrte umher, ohne auch nur eine Ahnung zu haben, woher und wohin. Nirgends eine Spur von einem menschlichen Wesen. Es war in der trockenen Jahreszeit, und meine verdurstenden Rößlein waren kaum mehr im Stande, den Wagen voranzuziehen.
Endlich langte ich in einem mir unbekannten Tale bei einer Boer-Farm an. Das Land ringsum war von der Sonne versengt, doch sah ich in der Nähe des Hauses einen Wasserteich. Ich stellte mich dem Bauern vor, erzählte ihm meine Geschichte und bat ihn um Erlaubnis, meine Pferde tränken zu dürfen, was er auch gestattete. Darauf gab ich mich ihm als katholischer Priester zu erkennen; er selbst war natürlich Kalviner. ‚Ei‘, sagte er, ‚das trifft sich gut; dort im Hinterhaus liegt ein Arbeiter am Sterben; der ist katholisch. Vielleicht können Sie einmal hingehen.‘
Ich eilte hin und fand einen armen Burschen, dem der Tod schon auf der Stirne geschrieben stand. Als ich ihm sagte, ich sei der katholische Priester des Distriktes von Cudtshorn, 150 englische Meilen von hier entfernt, da richtete sich die eingefallene und bleiche Gestalt im Bett auf und rief mit dem Ausdruck innigsten Dankes: ‚O heiliger Joseph, ich wusste es, du würdest mir vor dem Tode noch einen Priester senden, der mir in der letzten Stunde beistehe!‘
‚Wie ist das mit dem heiligen Joseph? ‘ fragte ich, neugierig gemacht. Da erzählte mir der Sterbende kurz folgendes:
‚Als ich noch daheim in Irland ein Knabe war, da lehrte mich meine gute fromme Mutter jeden Tag beten: „ O heiliger Joseph! Bitte für mich um eine glückselige Sterbestunde!“ Ich habe von da an dies Gebetlein keinen einzigen Tag unterlassen. Ich ging zur ersten heiligen Kommunion, als ich 10 Jahre alt war, diente Messe bis zum 15. Jahr und trat ins Heer ein im 21. Der Zulukrieg brachte mich nach Afrika.
Bevor ich Irland verließ, ging ich in meiner Uniform zu meiner armen alten Mutter, um von ihr Abschied zu nehmen. Als wir uns trennten, sagte sie noch: „Vergiss mir ja nicht das Gebetlein zum hl. Joseph!“ Der Zulukrieg kam zu Ende, meine Dienstzeit war herum, ich wurde entlassen und blieb in der Kolonie.
Der nächste Priester von meinem Aufenthaltsort aus war in Kapstadt — 500 Meilen weit Entfernung. Dann kam ich auf diese holländische Farm und bin hier seit Jahren. Kürzlich hörte ich, dass ein Priester nach Cudtshorn gekommen, 150 Meilen von hier, und obschon kränklich, machte ich mich doch auf den Weg dahin, in der Hoffnung, wieder einmal beichten und kommunizieren zu können. Als ich bei der Priesterwohnung anlangte, hieß es, Sie seien fort auf der Rundreise und würden vielleicht erst nach Monatsfrist zurück sein.
Ich wartete eine Woche lang und machte mich dann auf den Heimweg. Gestern kam ich hier an — sterbenskrank, und sehen Sie, heute schickt mir der heilige Joseph einen Priester. ‘
Ich blieb die Nacht über bei ihm, bereitete ihn vor, hörte seine Beichte, reichte ihm am nächsten Morgen die heiligen Wegzehrung und spendete ihm bald darauf die letzte Ölung und den letzten heiligen Segen.
Nicht lange danach starb er, und das letzte Gebet seiner sterbenden Lippen war: ‚Heiliger Joseph! Bitte für mich um eine selige Sterbestunde.‘“

(Aus: die katholischen Missionen, 1893)

Montag, 26. Dezember 2011

Moses, eine Bekehrungsgeschichte


„Unsere Mission“, so schreibt Schwester M. Josepha, eine der Dominikanerinnen in Oakford, „geht gut voran. In letzter Zeit kamen ganze Scharen von Kaffern aus nah und fern mit der Bitte um Unterricht, und folgen sehr aufmerksam demselben, den der gute P. Matthäus jeden Morgen hält. Die meisten dieser Leute kommen weit her und zeigen damit, dass es ihnen ernst ist. Ihr Eifer ist wirklich erbaulich. Denn obgleich die heilige Messe schon um 6.30 Uhr ist, wohnen alle derselben bei und bleiben dann mit Freuden, bis sie die Dinge Gottes, d.h. den Unterricht, gehört haben. Von den vielen merkwürdigen Bekehrungen nur eine.
Eines Tages stellte sich beim Missionär ein hochgewachsener Kaffer ein, sein ganzes irdisches Gut in einer Decke über den Schultern tragend. Er möchte gern ‚von Gott lernen‘ und wolle dafür inzwischen der Mission umsonst dienen, um späterhin ‚die guten Dinge von Gott‘ auch seinen Leuten in den weit entfernten Kraalen mitteilen zu können. Das war ehrlich gemeint, und mit Freuden erfüllte der Priester den Wunsch.
„Also begann ‚Providenz‘, so nannten wir den Kaffer vorläufig, zu lernen und zeigte sich bald als den fähigsten Kandidaten, der sich je zum Unterricht gestellt. Und er nahm es ernst. Jeden Abend nach harter Tagesarbeit brachte er eine ganze Stunde damit zu, in der Biblischen Geschichte zu lesen, deren Erzählungen ihn mit größter Bewunderung erfüllten. Es dauerte gar nicht lange, so konnte der eifrige Katechumene getauft werden. Er wählte sich den Namen — Moses.
„Ganz glücklich über die empfangene Gnade des wahren Glaubens, dachte Moses nun gleich daran, dieselbe auch seinen Verwandten zu vermitteln.
Nachdem er über ein Jahr den täglich Unterricht genossen, kam er zum Missionär und sagte: ‚Du weißt, Vater, ich hab‘ einen Bruder oben in den Roodsberg-Bergen, der sehr, sehr krank ist. Könntest du ihn nicht einmal besuchen? ‘
Sofort war der Priester bereit, und schon am folgenden Morgen befanden sich die beiden im Sattel kräftiger Pferde auf dem Wege. Die Entfernung betrug etwa 50 engl. Meilen. Hügel auf, Hügel ab ging es unter den glühenden Strahlen der Sonne durch Gebiete, die noch nie ein katholischer Missionär betreten. Endlich nach sechsstündigem Ritte erreichte man den letzten Ausläufer des Gebirges, an dessen Fuß der heimatliche Kraal des Kaffern lag. Der Kranke war sehr schlimm dran. Er zeigte große Freude über die Ankunft des Missionärs, der in Anwesenheit  zahlreicher Kaffern, die zum Besuche herbeigeeilt waren, nach kurzer Vorbereitung den Sterbenden taufte.
„Drei Jahre waren verflossen. Da kam Moses wieder zum Missionär und sagte: ‚Vater, mein Bruder, auf den du die Hände gelegt, ist nicht gestorben; er ist sogar etwas besser geworden, und auch seine Frau und meine kleinen Nichten wollen glauben. Wenn du erlaubst, hole ich sie alle hierher, damit auch sie in der Nähe des Hauses Gottes leben und sterben.‘ — ‚Aber der Weg ist weit, wie willst du sie herbringen?‘ — ‚Ich will ihnen helfen, und wenn nötig, sie tragen. Mit Gottes Hilfe bringe ich es zustande.‘ Kniend empfing Moses den Segen des Priesters und machte sich auf den Weg. „Heute nun steht ganz in der Nähe des ‚Hauses Gottes‘ eine kleine Hütte. Darin wohnt eine glückliche Familie, die durch das Apostolat eines schlichten Kaffers christlich geworden ist…“



(Aus: die katholischen Missionen, 1899)