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Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Kardinal mit Weitblick

Herbert Kardinal Vaughan, Erzbischof von Westminster

Kardinal Vaughan suchte Priester für seine Diözese London [eigentlich Westminster]; deshalb stiftete er die Mill-Hiller-Missionsgesellschaft und schickte diese Priester nach Uganda. Man schüttelte darob den Kopf, und selbst hohe Herren spotteten bei ihm: „Wie Sie doch verkehrt handeln! Sie hätten eine Priestergesellschaft für London gründen sollen und nicht für ein Heidenland.“ Doch der übernatürlich eingestellte Kirchenfürst entgegnete: „Falsch gedacht! Wenn ich Priester gebe für die Weltmission, wird mir Gott, der die Berufe weckt, noch mehr für mein London senden.“ Er hat recht behalten.


(Aus: Fräßle, Joseph: Negerpsyche, Herder, Freiburg, 1926)

Samstag, 17. September 2016

Ein geheimnisvoller Krankenruf


Wunderbar waltet Gottes Vorsehung, wo es das ewige Heil seiner Kinder gilt. Noch wunderbarer sind jene geheimnisvollen, von den uns bekannten Weltgesetzen unabhängigen Vorgänge, in denen wir ein unmittelbares Eingreifen des Schöpfers nicht verkennen können.

Unter vielen Berichten neuer und neuester Zeit, die alle aus vollkommen vertrauenswürdiger Feder fließen, wählen wir ein Erlebnis des Mill-Hill-Missionärs Kamp auf den Philippinen.

Nach anstrengender Arbeit im Beichtstuhle hatte er eben das wohlverdiente Pfeifchen ausgeraucht, als eine helle Stimme ihn anrief. Er trat ans Fenster. „Gehen Sie nach Tanipuay, dort bedarf ein Kranker der Stärkung zur letzten Fahrt.“ Bald war P. Kamp in Begleitung seines Dieners auf den Beinen. Schon war der Hügel, hinter dem das Dörflein lag, überstiegen. Aber ganz Tanipuay lag in süßem Schlummer, und der Ortsvorsteher wollte von keinem Kranken wissen. Der Pater entschloss sich zur Umkehr.

Wie staunte der gute Diener, als er bald aufs Neue geweckt wurde, um nochmals mit nach Tanipuay zu gehen. Wieder hatte sich die Stimme hören lassen; aber wiewohl der Priester den Boten warten geheißen, geleitete auch diesmal den Heiland außer ihm und seinem Burschen kein menschliches Wesen. Der Ortsvorsteher brummte nicht schlecht, als man ihn zum zweiten Mal vergebens aus dem Schlafe weckte. P. Kamp fasste den verzweifelten Entschluss, an alle zwanzig Türen der Ortschaft zu pochen. Ohne Erfolg!

Als aber der Pater, ärgerlich über den scheinbaren Schabernack, todmüde das Lager aufsuchen wollte, ließ sich der geheimnisvolle Rufer ein drittes Mal hören. Und wieder geht’s durch die windkühle Nacht über mondbestrahlte Felder und Sümpfe. Das Flüsschen war in der gleichen Nacht zum dritten Mal durchwatet, da ertönt die Stimme von neuem. Der Priester folgt der Richtung, aus der sie kam, während sich der Bursche zitternd an seine Kleidung klammerte. 

Bald stehen beide vor einer kleinen Hütte. Ein Mann liegt drinnen. „Ich wusste, dass Sie kommen würden – fünfzig Jahre – morgens und abends – zu meinem Schutzengel gebetet – Todesstunde – Wegzehrung – jedes Jahr – Messe lesen – zu seiner Ehre“, stammelte er. Bald ist er, gestärkt durch die Tröstungen der Kirche, zur ewigen Ruhe eingegangen.

Ja, geheimnisvoll sind Gottes Wege.



(Aus: die katholischen Missionen, 1922)

Sonntag, 19. Oktober 2014

Der frühe Film im Dienst der Mission


Auf der Studenten-Missionstagung in Dayton wurde ein Film von mehreren Tausend Fuß Länge vorgeführt, der das Leben und Treiben der eingeborenen Christen von Uganda und das Wirken der Missionare zeigte. (Amerikanisches Familienblatt 1921, 250.) Es wird ferner gemeldet, dass von einer amerikanischen Gesellschaft Filmaufnahmen in den afrikanischen Missionen gemacht wurden, und zwar auf den Missionsfeldern der Weißen Väter, der Missionare von Mill-Hill und der Väter vom Heiligen Geist.


(Aus: die katholischen Missionen, 1922)

Donnerstag, 22. August 2013

Der echte Typus eines katholischen Glaubensboten – P. Felix Westerwoudt (Teil 2)

Fortsetzung von hier

Endlich als die Dajaks merkten, dass der Missionär nichts von ihnen verlange, dass er dagegen stets bereit sei, ihnen nach Kräften zu helfen, besonders wenn Krankheit und Unglück über sie kam, dass seine Hütte ihnen stets offen stehe und dass er jedermann freundlich aufnehme, begannen sie, Vertrauen zu fassen und seiner Versicherung Glauben zu schenken, dass er ihr Freund und sein einziger Wunsch sei, ihnen Gutes zu tun. 

Als er es so weit gebracht, nahm er eine Anzahl Knaben zu sich in seine Hütte auf, um sie so besser erziehen zu können. Er unterrichtete sie nicht bloß in der christlichen Lehre, sondern auch im Lesen und Schreiben, indem er das Singhi, das kein Alphabet hat, in römischen Lettern niederschrieb. 
Späterhin ließ er mit den Mitteln, die ihm sein Vater zur Verfügung stellte, auch Schwestern kommen für den Unterricht der Mädchen. Sein Vater übernahm auch die Kosten für den Bau und die Ausschmückung einer Kapelle, eines Schulhauses usw.

Während er mit Eifer sich vor allem der Kinder annahm, tat er gleichzeitig alles, um die Lage des armen Volkes überhaupt aufzubessern. Er verteilte an die Kranken Arzneien, von denen die Leute vor seiner Ankunft gar keine Kenntnis hatten; er führte unter ihnen den Kaffeebau ein und war gerade daran, auch die nötigen Rinder und Ochsen zu beschaffen, um die Leute das Pflügen zu lehren, als der Tod ihn wegraffte.

Ich war viele Jahre hindurch sein Oberer und kannte als solcher ihn und seine Lebensweise sehr genau. Auf Grund dessen kann ich versichern, dass ich ihn stets mit tiefer Verehrung als einen heiligmäßigen, eifrigen, wahren Priester Gottes betrachtet habe. Dies war auch der Hauptgrund, weshalb ich, zumal ich wusste, dass die anderen Missionäre ebenso dachten, ihn zum Apostol. Pro-Präfekten ernannte, als dringende Geschäfte mehrere Jahre lang meine Abwesenheit verlangten. Er verwaltete das Amt in der vollkommensten Weise. 

Als sein Oberer hatte ich ihn bloß in einer Sache zu tadeln; das war die äußerste Selbstvergessenheit und Schonungslosigkeit, mit der er sich und seine Gesundheit behandelte. Es kommt ja oft vor, dass einige unserer Missionäre halb verhungern und selbst das Notwendigste entbehren, weil ihnen die Mittel ausgegangen. Dies war aber bei ihm nicht der Fall, da seine Eltern aufs freigiebigste ihn unterstützten. 
Trotzdem fristete er sein Leben mit der allerärmsten Kost, die sich denken lässt, und schien sich und seine leiblichen Bedürfnisse völlig zu vergessen. Abgesehen von der Zeit der heiligen Messe ging er stets barfuß, obschon er über felsigen, steinigen Grund und durch Sumpf und Morast zu wandern hatte, und schlief auf bloßem Boden.

Durch seinen Tod hat die Borneo-Mission einen ihrer besten Missionäre verloren. Er ist zur ewigen Ruhe gegangen, um seinen Lohn unter den Engeln und Heiligen zu empfangen, und er wird nun seine liebe Mission am Thron Gottes vertreten.“

Wie der jetzige Ober der Mission, P. Dunn, schreibt, starb P. Westerwoudt als Opfer des Gehorsams. Er hatte den Auftrag, den Laienbrüdern Exerzitien zu halten. Obschon durch eine Erkältung und starkes Fieber geschwächt, führte er die Arbeit, ohne ein Wort zu sagen, unter großer Anstrengung zu Ende. Dann brach er zusammen. 
Umsonst wurde er nach der Hauptstation Kuching gebracht und hier aufs sorgfältigste gepflegt. Das Malariafieber und eine Lungenentzündung zehrten den letzten Rest seiner Kräfte in wenigen Tagen auf. 
Ich brauche nicht zu sagen, dass er nach einem solchen Leben, wie er es geführt, in seinen letzten Stunden überaus glücklich und in den heiligsten Willen Gottes vollkommen ergeben war und bis zum letzten Atemzug die heiligsten Namen Jesu und Mariä auf den Lippen führte.“

Er starb am 13. April d.J., erst 37 Jahre alt. Sein Tod war für seine Eltern und Anverwandten, die ihn auf das zärtlichste liebten, ein harter Schlag. Allein auch sie konnten mit jener altchristlichen Familie ihrem Martyrersohn auf den Grabstein die Worte setzen:

Felix – In – Pace
Vivas – In – Deo – Beatus.


Ruhe, Felix (Glücklicher), in Frieden. Lebe selig in Gott.

(aus: die katholischen Missionen, 1899)

Der echte Typus eines katholischen Glaubensboten – P. Felix Westerwoudt (Teil 1)


Es ist nicht möglich, all den trefflichen apostolischen Männern, die in den auswärtigen Missionen wie tapfere Soldaten auf der Walstatt fallen, den verdienten Nachruf zu weihen. Doch scheint uns der junge Missionär, dessen Bild wir im folgenden in einigen Strichen zeichnen wollen, den echten Typus eines katholischen Glaubensboten so vollkommen darzustellen, dass wir in ihm zugleich hundert andere, die still und ungesehen für Gott und die Seelen Großes wirkten, ein kleines Denkmal setzen.

P. Felix Westerwoudt war geboren am 24. März 1861 als Kind einer hochangesehenen katholischen Familie Amsterdams, die zur Elite der Neerlandia Catholica gehört. Der kleine Felix war ein reizendes Kind und wurde 1874 bei der Feier des silbernen Jubiläums König Wilhelms III. auserwählt, um im Namen aller Kinder der Niederlande und seiner Kolonien dem Landesvater die Wünsche seiner jungen Untertanen auszusprechen. 

Aufs sorgfältigste erzogen, wandte sich der Jüngling schon früh dem priesterlichen Berufe zu. Als Sohn einer so hochstehenden Familie und dank seinen Talenten und liebenswürdigen Eigenschaften stand ihm im Vaterland eine glänzende Karriere offen. 
Allein noch vor seiner Priesterweihe war sein Entschluss gefasst, ein Missionär zu werden. Er trat zu diesem Ende 1884 in die St. Josephs-Missionsgesellschaft von Mill-Hill in England. „Als ich“, so erzählt der hochw. P. Jackson, der frühere Apostol. Präfekt von Nord-Borneo, im letzten Heft des St. Joseph Advocate, „1884 in Mill-Hill zum 10. Generalkapitel weilte, war Westerwoudt dort Student. Er bat mich, privatim mit mir sprechen zu dürfen, und eröffnete mir, dass, nachdem er einmal sich entschlossen habe, Missionär zu werden, er sich auch mit Herz und Seele diesem edlen Beruf weihen wolle. 
Er habe über all unsere Missionen möglichst genaue Erkundigungen eingezogen und sei zum Schluss gekommen, dass die von Borneo die schwierigste sein müsse und eine, wo man viel für Gott leiden könne. Es sei deshalb sein inniger Wunsch, dorthin gesendet zu werden. Wenn unsere Oberen dies tun würden, so bitte er mich, ihn an jenen Posten und unter jenen Stamm zu setzen, den ich für den schwierigsten hielte, und wo sich reichliche Gelegenheit zum Leiden fände. 
Ich war sehr erfreut über eine solche Gesinnung und über alles, was ich von dem jungen Mann von anderer Seite hörte, und bat die Oberen nachdrücklich, ihn, sobald er Priester sei, nach Borneo zu schicken, was sie auch zusagten.

„Er war bereits mehrere Monate in Borneo, ehe ich nach Sarawak kommen konnte, wo er gelandet war. In der Zwischenzeit hatte er Gelegenheit gehabt, Land und Leute anzusehen, und war so im Stande, sich so aus eigener Anschauung eine gute Idee von dem Leben eines Borneo-Missionärs und des Volkes, unter dem er wirken sollte, zu bilden. Dies hatte seinen Mut nicht erschüttert, und wiederum bat er mich, ihn in die schwierigste Mission zu senden.


Ich gab ihm also den Auftrag, eine Mission unter einem Dajak-Stamm zu gründen, der auf einem Ausläufer des Singhi-Gebirges wohnt. Die Singhis sind oder besser waren damals noch der schmutzigste, hässlichste und unangenehmste Menschenschlag, der mir auf meinen Reisen in Borneo oder anderwärts unter die Augen gekommen. 
Im ganzen Stamme fand sich noch kein einziger Christ, ja kaum ein anständiger Mensch. Viele waren mit abscheulichen Hautausschlägen und anderen Dingen bedeckt, die ihren Anblick ekelerregend machten. Auch lebten sie in äußerster Armut. Trotzdem fand ich sie sehr stolz und trotzig. Ihr Häuptling war ein sehr unzugänglicher Mann und wurde selbst von den Heiden als ein schlechter Mensch angesehen. 
Von Anfang an trat er P. Westerwoudt in jedmöglicher Weise entgegen und machte ihm mehrere Jahre große Ungelegenheiten, bis endlich seine eigenen Untertanen ihn beim König des Landes verklagten, der ihn festnehmen und einkerkern ließ. 

Die Schwierigkeiten, diese Singhis zu bekehren und zu zivilisieren, waren geeignet, die meisten abzuschrecken. Nichtsdestoweniger gab sich unser guter Pater mit bewunderungswürdigem Eifer und entschlossenem Mut daran, sie zu überwinden.

(aus: die katholischen Missionen, 1898)


Fortsetzung hier...

Sonntag, 2. Juni 2013

Mission unter den Anhängern einer fanatischen Maori-Sekte

 
Hau-Hau Gründer Te Ua Haumene

P. Becker (Übersetzer des Neuen Testaments ins Maori) aus der Gesellschaft des hl. Joseph von Mill Hill gibt in einem Brief einen recht hoffnungsvollen Bericht über den Fortgang der Mission unter den Maoris (…). Nach einem allgemeinen Überblick über den Stand der Mission und einer dringenden Bitte um neue Mitarbeiter fährt er fort:

„Wir sind allgemein recht beliebt und geachtet bei den Maoris, sowohl Katholiken als Protestanten, und selbst bei den Hau-Hau (Anhänger der bekannten fanatischen Sekte, die sich nach ihrer Versicherung auf Befehl Jehovahs [Hau-Hau] in den 60er Jahren zum Vernichtungskrieg gegen die Engländer erhoben). 

Die Hau-Hau sind zwar der Bekehrung sehr wenig zugänglich. Es steht bei ihnen fest, sich von allem europäischen Einfluss und folgerichtig von jeder Religion, die durch Europäer verbreitet wird, fernzuhalten. Dem P. Holiërhök ist es aber gelungen, in diese chinesische Mauer die erste Bresche zu legen. 

Um Weihnachten herum hat er gegen 40 Hau-Hau getauft, und im Augenblick verlangt, wie ich höre, auch ein anderer Stamm nach einem Priester. Der Protestantismus verliert immer mehr Boden unter den Maoris. Protestantisch gewordene Maoris treiben allmählich in den Mormonismus und Hauhaunismus hinein; einige wenige jedoch finden den rechten Weg zu uns.

Wir zählen in unseren Distrikten etwa 1500 Katholiken. Seit unserer Ankunft haben wir bereits nahe an 400 getauft, meist Protestanten, von denen die Hälfte Erwachsene. Hätten wir nur noch einige Mitarbeiter, so könnten wir unser Wirkungsfeld auch bis zu den Hau-Hau im Innern ausdehnen, die vor etwa 20 Jahren noch alle katholisch waren. 

Doch blicken wir vertrauensvoll in die Zukunft. Eben erhalte ich die freudige Nachricht, das P. Holiërhök einen ganzen Familienstamm von Hau-Hau bekehrt hat, 53 an der Zahl, und dass zwei weitere Stämme mit der Bitte an ihn gesandt, er mögen kommen und sie taufen. Deo Gratias!


(aus: die katholischen Missionen, 1885)

Sonntag, 2. Dezember 2012

Mission unter den Maori



Maori-Familie im 19. Jhd.

Die Maori-Mission in der Diözese Auckland liegt seit etwa fünfzehn Jahren in Händen der Missionspriester vom hl. Joseph von Mill Hill. Die Arbeit ist hart, da die Reste dieses prächtigen, aber durch die englische Kolonisation dem langsamen Untergang geweihten Volkes meist in den Bergen zerstreut liegen. Bekanntlich ist Neuseeland ein Alpenland, ähnlich der schönen Schweiz.
Auch hier hat ein deutscher Missionär, P. Becker, der langjährige Obere der Mission, sich um die Christianisierung der Maoris ganz besonders verdient gemacht. Seit vielen Jahren weiht er ihnen seine ganze Kraft. Sein Posten Purakan, im Distrikt Hokianga, ist die älteste, noch von Msgr. Pompallier gegründete Missionsstation des Landes. Sie hat letztes Jahr dank der langjährigen Bemühungen P. Beckers ein neues, hübsches Kirchlein und eine Priesterwohnung erhalten.
Das kleine Gotteshaus ist, der Altar ausgenommen, ganz das Werk zweier Maorikünstler. Die Einweihung war ein gemeinsames Fest für die katholischen Maoris, die von allen Bergen und Tälern herbeiströmen. P. Lightheart, der jetzige Missionsobere, und P. Bressers kamen zwei Tagereisen weit mit 70 Maoris von Whangaru an der Küste herangeritten, und die umliegenden Berge wiederholten mit lautem Echo den Gruß, den die hünenhaften Häuptlinge mit Stentorstimme den Patres entgegenriefen: Haere mai, e pa, haere mai, na kautau ko to whanau! — Willkommen, Pater, willkommen, du und deine Kinder!

An die 800 Mann Maoris und Europäer hatten sich eingefunden. Drei Tage lang wurden Beichten gehört, und am Festtage trat eine große Zahl der Neubekehrten zum Tisch des Herrn. Natürlich beschloss ein großes gemeinsames Festmahl, bei welchem die Häuptlinge persönlich aufwarteten, die Feier. Von Purakan zog der Missionsobere mit den Seinen zur Station des P. Smiers, wo er gleichfalls eine neue Kirche einweihte und die Festfeier sich erneuerte. Im Augenblick sind zwölf Priester der Genossenschaft fast ausschließlich in der Maorimission tätig. Jede Station hat jetzt ihr Kirchlein, und das Bekehrungswerk nimmt einen recht tröstlichen Fortgang.


(Aus: die katholischen Missionen, 1900)