Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

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Sonntag, 2. Juli 2023

New article and podcast at Unam Sanctam Catholicam

My longtime internet friend and fellow Catholic blogger Boniface over at Unam Sanctam Catholicam was so kind to host both an article on Pius XI, Pope of the Missions, as well as a podcast episode on the missions in the first half of the 20th century. 

You can find it here. Please share and like!


Montag, 19. Dezember 2022

Buchempfehlung für die Advents- und Weihnachtszeit



Die liturgischen Texte der Adventszeit geben der Heilserwartung der Völker eine kraftvolle und bewegende Stimme, und wie in den vorausgehenden Artikeln von P. Fischer betont, sind alle Menschen dazu berufen, sich an Weihnachten in gläubiger Anbetung um die Krippe des Welterlösers zu scharen.

Zur Erreichung dieses hohen Zieles hat sich Papst Pius XI. ganz für die Missionen eingesetzt. Darum möchte ich für diese Zeit noch einmal mein Buch „Pax Christi in Regno Christi. Der Missionspapst Pius XI.“ empfehlen, in dem sein missionarisches Wirken in bislang nicht dagewesenem Umfang beleuchtet wird. Mit einem Preis von nur 8,99 Euro eignet es sich auch für den kleinen Geldbeutel. 

Überall dort erhältlich, wo es Bücher gibt!

Dienstag, 7. Juni 2022

Jetzt erhältlich: „Pax Christi in Regno Christi: der Missionspapst Pius XI.“



Mein neues Buch „Pax Christi in Regno Christi: der Missionspapst Pius XI.“ ist ab heute überall im Handel erhältlich, bei BoD, Amazon, Hugendubel usw. Ich habe verschiedene zeitgenössische und moderne Quellen herangezogen, die diesen heute wenig beachteten Aspekt des Pontifikats Pius’ XI. dem Leser erschließen.

Aus der Beschreibung des Buchs:„Zum hundertjährigen Jubiläum seiner Wahl soll in diesem Buch beleuchtet werden, wie Papst Pius XI. mit seinem weltumspannenden Blick die katholischen Missionen nicht nur durch unruhige Zeiten führte, sondern die Kirche auch deutlich sichtbar zu einer Weltkirche machte, indem er einheimische Kleriker zu Bischöfen in den Missionsländern berief. Noch mehr: er sollte durch seine bedeutende Missionsenzyklika Rerum ecclesiæ den Missionsbegriff wesentlich vertiefen.

‚Die Geschichte wird sich in Zukunft nicht darauf beschränken dürfen, Pius XI. den Papst der Missionen zu nennen. Sie wird ihm feierlich bezeugen müssen, dass er der Papst der größten Missionsentwicklung in den letzten Jahrhunderten war‘ - Kardinal Carlo Salotti“

Auf BoD könnt Ihr einen Blick ins Buch werfen. Der Preis und der Umfang sind so gestaltet, dass der Kauf leicht fallen sollte.






Mittwoch, 6. April 2022

Neues Buchprojekt über Pius XI., „den Missionspapst“

 


Zum diesjährigen 100. Jubiläum der Wahl Pius’ XI. habe ich mich entschieden, ein kurzes Buch über Pius XI. als „Missionspapst“ zu schreiben. Den Lesern dieses Blogs ist dieser Aspekt des Pontifikats von Achille Ratti sicherlich nicht unbekannt, ich denke aber, dass er in der Öffentlichkeit eine größere Aufmerksamkeit verdient. Hier eine kurze Leseprobe aus dem Kapitel über die Missionsenzyklika Rerum ecclesiae. Das Buch kommt voraussichtlich im Frühsommer auf den Markt.


„Die Bedeutung der Enzyklika für das katholische Missionswesen kann kaum überschätzt werden; sie zementiert das Fundament der neuen Missionsära, die mit dem Rundschreiben Maximum illud von Benedikt XV. eingeleitet wurde, die Epoche der einheimischen Kirche. Diese Entwicklung soll in den folgenden Kapiteln näher beleuchtet werden. Auch Pius XII. verwendet für die Analyse des Fortschritts der Missionen Rerum ecclesiæ als Ausgangspunkt, als er im Jahr 1951 zum 25. Jubiläum der Veröffentlichung dieser Enzyklika seine eigene Missionsenzyklika Evangelii præcones an die Kirche richtet und dabei auf die großen Fortschritte zurückblickt, die die letzten 25 Jahre in den katholischen Missionen geprägt hatten und die zu einem bedeutenden Teil noch in die Regierungszeit Pius’ XI. fielen. Pius XII. hebt dabei hervor, dass Rerum ecclesiæ ebenso wie Maximum illud lehrt, dass das Endziel der Missionsaktivitäten die Errichtung der kirchlichen Hierarchie ist. Hierin besteht wohl der bedeutendste und weitreichendste Aspekt der Missionslehre von Pius XI.: Er klärt die Frage des wahren Missionsbegriffs: „Was ist, so fragen wir, der Zweck der Missionen, was anders, als dass durch sie in der großen, weiten Welt die Kirche Christi eingeführt und fest gegründet wird?“. Indem er der Kirchengründung den Vorrang gegenüber der Einzelbekehrung gibt, steht Pius XI. im Einklang mit den Lehren der Missionswissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts sowie mit namhaften Theologen wie Augustinus, Thomas von Aquin, Suarez und Bellarmin.[1] Mehr noch: durch seine Forderung nach einem einheimischen Episkopat sollte er das Erscheinungsbild und die Struktur der Weltkirche bis auf den heutigen Tag prägen.“


[1] Freitag, P. Dr. Anton S.V.D.: Die neue Missionsära. Steyler Verlagsbuchhandlung, Kaldenkirchen, 1953


Samstag, 2. Oktober 2021

Podcast mit Catholica Germanica „Einführung in die katholische Mission“

 



Silvio vom Blog Catholica Germanica hat mich eingeladen, etwas über die katholischen Missionen zu sprechen. Wir behandeln die Entwicklung der Missionsorden, die Rolle der Päpste, und wie man selbst die Missionen fördern kann. Hier und überall, wo es Podcasts gibt!




Freitag, 12. Februar 2021

Neu: Buch „Der heilige Bischof aus den Anden“

 

Cover von https://www.barituscatholic.com/


Den langjährigen Lesern dieses Blogs wird der heilige Ezequiel Moreno kein Unbekannter sein. Die anhaltende Pandemie bot mir die Gelegenheit, seine erste deutschsprachige Biografie zu schreiben, die jetzt bei BOD erhältlich ist (alle bekannten Online-Buchhändler werden in den nächsten Tagen folgen). Aktuell arbeite ich an der Veröffentlichung der Hirtenbriefe des Heiligen und hoffe so, zu seiner weiteren Bekanntheit im deutschen Sprachraum beitragen zu können.

„St. Ezequiel Moreno y Díaz war einer der bedeutendsten katholischen Bischöfe der letzten zwei Jahrhunderte. Er kämpfte heroisch gegen die von der Kirche verurteilten Lehren des Liberalismus und wirkte mit glühendem Seeleneifer als Missionar. Seine allumfassende Gottes- und Nächstenliebe war dem heiligen Ordensmann in seinem ganzen Wirken Antrieb und Hilfe, die zahlreichen Prüfungen und Verfolgungen seines Lebens zu meistern.

Dieses Buch ist die erste deutschsprachige Biografie und soll zu einer größeren Bekanntheit des heiligen Augustinerbischofs beitragen. Der Anhang enthält die Übersetzung seines bedeutenden Rundschreibens Entweder „Katholizismus oder Liberalismus“.“

Dienstag, 19. Dezember 2017

Aktuell: Junge Konvertiten aus dem Islam organisieren Rorate-Messe in Izmir

Eine schöne Nachricht aus der Türkei bei Rorate Caeli: Eine Gruppe junger türkischer Katholiken, die alle aus dem Islam konvertiert sind, haben es nach dreijährigem Gebet und wiederholten Anfragen erreicht, dass wenigstens freitags in der Erzdiözese Izmir eine Messe nach dem Missale von 1962 zelebriert wird. Am letzten Freitag konnten sie ihre erste Rorate-Messe feiern.

Hier der ganze Artikel.

Zufälligerweise bin ich gestern mit einem der Konvertiten in Kontakt getreten, ohne zu ahnen, dass seine Gruppe heute auf einem der größten katholischen Blogs erwähnt werden würde.

Beten wir beharrlich für die Bekehrung der Moslems – Gott will es!

Donnerstag, 6. April 2017

Aktuell: Ausstellung „Jesuitenmission“ in Landsberg am Lech


Noch bis zum 21. Mai wird im Neuen Stadtmuseum von Landsberg am Lech die Ausstellung „Jesuitenmission in China – Jesuitenfriedhof in Peking“ gezeigt. Das Bindeglied zwischen der oberbayerischen Stadt und der Jesuitenmission in China ist der gebürtige Landsberger und Jesuitenmissionar P. Ignaz Kögler S.J. (1680–1746). Auch eines der Gymnasien der Stadt ist nach ihm benannt.


Hier die Informationen des Neuen Stadtmuseums zu der Ausstellung. Wer in der Nähe wohnt, kann ja mal einen Blick wagen – ich selbst werden sie mir in den nächsten Wochen auch ansehen. 

Für die Inhalte hafte ich natürlich nicht, würde aber ggf. nach meinem Besuch etwaige Irrtümer auf diesem Blog wiederlegen ;-)


Samstag, 1. April 2017

Neuer Stoff für die heimische Missionsbibliothek



Gerne lese ich die Buchrezensionen in den „katholischen Missionen“, denn gerade in den neueren Jahrgängen (ab 1910) werden viele interessante Werke vorgestellt. Damals begann die Blütezeit der Missionsliteratur. Nachdem ich die Rezensionen von zwei Büchern, die beide von Steyler Patres geschrieben wurden, gelesen hatte, machte ich mich auf die Suche im Internet und wurde – wie so häufig – tatsächlich fündig.

Es handelt sich um die Bücher „Tabernakelwacht und Weltmission“ von P. Anton Freitag SVD und „Jesu letzter Wille“ von P. Hermann Fischer SVD, letzteres wohl schon damals ein echter Klassiker unter den Büchern über die Mission.

Ersteres behandelt das Werden und Wirken der Steyler Anbetungsschwestern, auch bekannt als „rosa Schwestern“. Die Gemeinschaft widmet sich dem beschaulichen Leben und vor allem dem Gebet für die Mission. 

Das Buch soll laut Autor Berufungen inspirieren (was es mit seiner ersten Auflage schon geschafft hatte) und Laien und Klerus dazu anspornen, nach ihren Möglichkeiten ebenfalls das fürbittende Gebet für die Missionen zu üben. Das Buch ist mit schönen Zierraten (im Stile der Verzierungen von älteren liturgischen Büchern) und Fotos ausgeschmückt:




„Jesu letzter Wille“ behandelt den Missionsbefehl unseres Heilandes in eindringlichen Schilderungen und die jüngere Missionsgeschichte der Kirche. Es ist sicherlich ein sehr geeignetes Werk, um einen guten Überblick über die theologischen Grundlagen der Mission zu verschaffen und die Herzen der Gläubigen zur Mitwirkung anzuspornen.


Beide Bücher haben mich zusammen etwa 10 Euro gekostet. Weitere Exemplare können bei Amazon und den einschlägigen Online-Antiquariaten erworben werden.

Sonntag, 19. Februar 2017

Aktuell: FSSP-Priester in Birma

Kirche in Mandalay (Quelle: Wagaung)

Fr. James Mawdsley, ein englischer Priester der Petrusbruderschaft, der letzten Sommer geweiht wurde, hat Anfang dieses Jahres eine kleine Missionsreise durch Birma gemacht. Für Fr. Mawdsley bedeutet dies eine Rückkehr in ein Land, in dem er unter der Militärdiktatur aus politischen Gründen zu 17 Jahren haft verurteilt und sogar gefoltert wurde (mehr darüber hier).

Begleitet wurde der Priester von einem deutschen Seminaristen der Petrusbruderschaft. Sie kamen nicht mit leeren Händen: Dank der Großzügigkeit deutscher und englischer Gläubigen konnten Spendengelder in Höhe von 13.000 Dollar verteilt werden. Fr. Mawdsley zelebrierte an 13 verschiedenen Orten die alte Messe.

Leider hielt mit der politischen „Öffnung“ vor einigen Jahren auch der „Fortschritt“ in Birma Einzug. Es gibt in dem Land bereits 30 Abtreibungskliniken, denen jährlich 35.000 Kinder zum Opfer fallen.

Einen französischsprachigen Bericht gibt es hier, Fotos der Missionsreise hier.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Aktuell: Alte Messe in Singapur

Der heilige Laurent Joseph Imbert aus dem Pariser Missionsseminar, der im Jahr 1839 als Märtyrer in Korea starb, war vermutlich der erste Priester, der in Singapur die heilige Messe zelebriert hat. Es befinden sich einige Reliquien des heiligen Missionsbischofs in der Kathedrale von Singapur.

Ich leide aktuell an einer Zivilisationskrankheit im rechten Unterarm und möchte darum nicht über das beruflich notwendig Maß tippen (habe mir auch schon eine ergonomische Maus gekauft). Darum wollte ich nur kurz auf einen Artikel von New Liturgical Movement über die alte Messe in Singapur und die Bedeutung der lateinischen Sprache für die Liturgie in einer mehrsprachigen Nation hinweisen:

Latin and the Latin Mass in Singapore



Samstag, 22. Oktober 2016

„Die schönsten Seiten der Kirchengeschichte werden in den Missionen geschrieben“

Msgr. José Ignacio Munilla

Das sagte gestern der Bischof von Palencia, José Ignacio Munilla, dem spanischen Radiosender Cope. Der Moderator fügte dann hinzu, dass man zwar viele Diplomaten und Militärs sehe, die sich sehr aufopferten, dass aber nur die Missionare 40, 50 oder sogar 60 Jahre – ihr ganzes Leben – in den Missionsländern ausharrten.


In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen gesegneten Sonntag der Weltmission!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Aktuell: Ein katholischer König stirbt im Exil

(Bildquelle: Rwanda Library)

Am Sonntag starb der letzte gesalbte katholische König Afrikas, Kigeli V. Ndahindurwa von Ruanda, im Alter von 80 Jahren im Exil in der Nähe von Washington, D.C.

Er konvertierte als Jugendlicher zum katholischen Glauben und erhielt in der Taufe den Namen Jean-Baptiste. Zuvor hatte sein älterer Bruder und Vorgänger, Mutara III., diesen Schritt unternommen, nachdem er von dem Apostolischen Vikar Léon Classe M.Afr. im Glauben unterrichtet worden war. 

Kigeli bestieg nach dem frühen Tod seines Bruders im Jahr 1959 den Thron, wurde aber durch ein Referendum im Jahr 1961 abgesetzt und lebte danach in verschiedenen Ländern im Exil, zuletzt in den USA.

Der König war ein Freund der alten Messe und einer der prominenten Unterzeichner der Petition an Papst Franziskus vor der Familiensynode.


Requiescat in pace.

Mittwoch, 27. April 2016

Aktuell: Die „Messe der Missionare“ in einem Indianerreservat in den USA


Im Jahr 1884 gründete der deutsche Jesuitenmissionar P. Friedrich Eberschweiler S.J. (Bruder des bekannten Mystikers P. Wilhelm Eberschweiler S.J.) die St. Paul Mission im Norden Montanas. Heute gehört die Gemeinde zum Indianerreservat Fort Belknap Indian Reservation. Seit einiger Zeit wünschen sich die Gläubigen eine regelmäßige Zelebration des überlieferten Ritus, sprich der „Messe der Missionare“. Mehr dazu hier bei Rorate Caeli. 
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Sonntag, 6. Dezember 2015

Erster Priester aus der Mission des Instituts Christut König

Bild von Serge-Patrick Mabickassa

Am 26. November, dem Fest des heiligen Abts Sylvester, wurde Diakon Pierre Bivouli aus Gabun von Kardinal Burke in Florenz zum Priester geweiht. Er ist der erste Priester aus der Mission des Instituts Christus König und Hohepriester in Gabun.

Alle Fotos der Weihe und der Primizmesse gibt es nun auf der Seite des Instituts (einfach auf die Beispielfotos klicken).

Montag, 13. April 2015

„Deine eigenen Söhne, Indien, sollen dir Vermittler des Heiles sein“ – Priesterweihe von Father Jean Marie FSSR in Neuseeland

„Deine eigenen Söhne, Indien, sollen dir Vermittler des Heiles sein“ – Papst Leo XIII. in der Enzyklika zur Gründung des indischen päpstlichen Generalseminars in Kandy.


Herzliche Glückwünsche an den Neupriester Fr. Jean Marie FSSR, der am Ostersamstag in Christchurch, Neuseeland, nach dem überlieferten Ritus zum Priester geweiht wurde. Tu es sacerdos in aeternum! Möge sein priesterliches Wirken auch große Gnaden für seine indische Heimat bringen.

Viele schöne Fotos von der Weihe sind hier zu finden.

AKTUALISIERT:

Hier die Fotos von der Primiz



Samstag, 26. Juli 2014

Aktuell: Priesterberufung aus Hong Kong durch Schriften über die alten Chinamissionäre




Am 31. Mai wurde Fr. Paul Leung FSSP aus Hong Kong zum Priester geweiht. Er gab an, dass die Lektüre der alten Chinamissionäre ihn bei Exerzitien zum Thema Berufung sehr gefesselt hat. Nach einigen Enttäuschungen bezüglich seiner Berufung (viele religiöse Gemeinschaften betonen den sozialen Aspekt zu stark) und einiger Zeit als Student und im Berufsleben lernte er einen alten italienischen Missionar kennen, der ihn durch seine würdige Feier der Messe und durch seine Anregung wieder dazu brachte, seine Berufung zum Priestertum zu erwägen. Schließlich lernte er einen Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus kennen, der zu Besuch in Hong Kong war. Der Rest ist Geschichte. Father Leung trat ins Seminar ein und wurde nun nach sieben Jahren der erste Priester der Gemeinschaft aus Hong Kong.
So sieht man, wie auch heute noch das Werk der alten Missionare wirken kann!


Hier der ausführlichere Originaltext auf Englisch mit vielen schönen Fotos von der Primizmesse.

Freitag, 6. September 2013

Es gibt sie noch, die echten Missionäre: Die Franziskaner der Immakulata in Nigeria

Quelle: Dennis Jarvis
(...) Die nigerianische Mission, wie jeder wissen muss, der von diesem Institut (den Franziskanern der Immakulata) spricht, birgt das tägliche Risiko des Martyriums. Dort gibt es Söhne und Töchter von Padre Manelli (dem Gründer) die täglich ihr Leben für Jesus Christus aufs Spiel setzen. 

Genau aus diesem Grund ist das Apostolat eines der blühendsten des Instituts: es gibt 40 Aspiranten und 30 Aspirantinnen in einem mehrheitlich muslimischen Land, wo die protestantischen Sekten alles Mögliche tun, um das zu zerstören, was die Katholiken aufbauen (…), wo die Heiden ihre Menschenopfer nicht weit vom Kloster verzehren und deren Reste zu Ehren ihrer Dämonen auf der Straße liegen lassen und die Frauen an den Tagen, an denen die Kannibalenriten vollzogen werden, das Haus nur unter Todesgefahr verlassen können. (…)

Die Schwestern können nie alleine das Kloster verlassen und riskieren zum Teil ihr Leben, wenn sie sich nur zeigen. Trotzdem bringen sie, genauso wie die Mönche, Christus dorthin, wo er noch nicht ist und zu denen, die Ihn noch nicht kennen. Gemeinsam mit den Mönchen spenden sie Taufen, helfen bei der Spendung der weiteren Sakramente und der Feier der Heiligen Messe. Sie entreißen dem Teufel buchstäblich Seelen und Leiber. Nach jeder neuen Konversion kehren sie häufig zu den Neuchristen zurück, damit diese nicht im Glauben erkalten und erneut Opfer der falschen Religionen und somit der Verzweiflung werden.
Clara war gerade aus dem Flugzeug gestiegen, als sie bereits zum Heim für Leprakranke gebracht wurde, um am Bett einer sterbenden Frau kniend den Rosenkranz zu beten, denn man kümmert sich dort vor allem um die Seelen und gibt sich nicht damit zufrieden, Bäuche zu füllen.
Das Gebet war der rote Faden, der sich in diesem einen Monat durch das Leben meiner Tochter zog. Es bestimmt auch schon seit Jahren das Leben der Mission, denn dadurch zeichnen sich die Franziskaner der Immakulata aus.(…)

„Nachts“, so sagte mir (dem Vater des Mädchens) Clara, „war mir oft zum Weinen zu Mute, nachdem was ich tagsüber gesehen hatte. Ich habe die Hölle gesehen während ich mich selbst wie im Himmel fühlte. Es ist weder die Armut noch das Elend, die einen weinen lassen, sondern die Verzweiflung einer Welt, die ohne Christus lebt. Tagsüber höre ich die Rufe des Muezzins, nachts die Tam-Tams der heidnischen Riten, und ich konnte buchstäblich fühlen, dass der Teufel existiert, und an mir selbst merkte ich, dass es nur eine wahre Religion gibt, und zwar die unsere, dass der mächtigste Schutz gegen den Teufel aus dem gregorianische Gesang der Schwestern und Mönche, dem ständigen Gebet des Rosenkranzes, den Wachen und den Messen, die zur Ehre Gottes gelesen werden, besteht.“

„Clara, wenn wir möchten, dass unsere Mission noch mehr wächst, dann muss eine von uns sterben und ihr Leben aufopfern, denn es gibt nichts fruchtbares, als das Blut, das für Jesus aufgeopfert wird. Mönche sind schon gestorben, jetzt sind wir an der Reihe.“ Das sagte eine der Schwestern zu meiner Tochter, bevor sie abreiste.

Dies sind kleine Werken, kleine Früchte, die in den Tiefen Afrikas gesät werden, und trotzdem zeigen sie uns, welch starke Wurzeln der Baum hat, den Pater Manelli 1970 in der guten Erde des katholischen Glaubens gepflanzt hat.


(Quelle: Übersetzung aus dem Spanischen, mit freundlicher Genehmigung von Flavio Infante)

Dienstag, 25. Juni 2013

Was ich am Wochenende gemacht habe...


Die Neupriester (v.l.n.r.): Fr. Yousef Marie FSSR, Don Massimo Botta FSSP, Fr. Magdala Maria FSSR

Am Samstag waren 
in Rom die Priesterweihen der ersten beiden Priester der Sons of the Most Holy Redeemer nach deren kanonischer Errichtung (es wurde auch der Petrusbruder Don Massimo Botta geweiht). Hier gibt es einige Fotos, Bilder von der Primiz von Fr. Yousef Marie FSSR werden noch folgen. 
Leider habe ich vernommen, dass die Liveübertragung bei livemass.net wohl nicht funktioniert hat. Tut mir leid für alle, die es ansehen wollten.

Ein besonders schönes Detail bei der Zeremonie war, dass Msgr. Guido Pozzo, der die Weihen gespendet hat, den "Sons" bei Ihrer kanonischen Regularisierung geholfen hat, als er Sekretär der Komission Ecclesia Dei war.

Mögen die drei viele Jahre segensreich zur größeren Ehre Gottes und zur Rettung der Seelen arbeiten!

Tu es Sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech!