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Samstag, 22. Februar 2025

From Muslim crown prince to Jesuit priest


Muley Muhammad el-Attaz (sometimes styled “el Abbas”) was born in 1631 in the Moroccan city of Fez as the son of the Saadian sultan Abd al-Malik al-Mu'tasim and his Andalusian wife Huali. The young crown prince was an accomplished commander and well-versed in the Quran. Sometime in the 1650s, he attempted to cross the Mediterranean to make the Hajj, but was captured by the Maltese. His captivity was mild and Muley Muhammad received the permission to gather other Muslims around him to explain the Quran to them. Yet when his ransom had been paid by the ruler of Tunis, he refused to return and instead asked to be received into the Catholic Church. On 31 July 1656 the crown prince of the Saddian dynasty was baptized, taking the name Baltasar Loyola de Mendez in honor of Baltasar Mandols, the commander of the Maltese Order who had captured him, and of the great saint on whose feast day he was baptized. Baltasar soon started studying for the priesthood and in 1661 entered the Society of Jesus in Rome.


After his priestly ordination, Fr. Loyola de Mendez worked successfully among the Muslim captives of Genoa, Naples, and other Italian ports, converting up to 2,000 of them. It is said that he even called a notable Muslim scholar from a well-known mosque in Fez to his side, converting him to Christianity. Fr. Baltasar desired to return to Morocco to preach the Gospel there, but was prevented from doing so by the civil war raging against Saadian rule. Instead, the Jesuit general granted him the permission to travel to the Muslim Mughal Empire as a missionary.

While traveling across southern Europe to reach India, the former crown prince garnered much attention among the clergy and the people, who called him the "king of the Jesuits". His meek yet regal demeanor made a lasting impression.


A portrait of Fr. Baltasar Mendez de Loyola, painted secretly without his knowledge


Unfortunately, his life was cut short by a fever he contracted in Madrid, where on his deathbed he converted the Moroccan slave of his doctor. Fr. Baltasar Loyola de Mendez, S.J. died on 15 September 1667. He was buried with royal honors at the behest of the Queen of Spain.


Fr. Baltasar's life soon inspired many plays in the Jesuits' educational institutions an beyond, with Calderón's "El gran príncipe de Fez" being the most famous.


Samstag, 7. Februar 2015

Der heilige Franz von Assisi – kein Freund des interreligiösen Dialogs


Der heilige Franziskus von Assisi beim Sultan von Ägypten. Ein Imam läuft davon, als der Heilige vorschlägt, durch Feuer zu gehen, um zu zeigen, welcher der wahre Glaube ist.

Diese Worte richtete der heilige Franz an seine ersten fünf Märtyrersöhne, die von den Mohammedanern am 16. Januar 1220 in Marokko um des Glaubens willen getötet wurden:

„Meine geliebten Kinder, unser Herr hat mir befohlen, euch zu den Sarazenen [Moslems] zu schicken, um zu predigen, den Glauben zu bekennen und das Gesetz Mohammeds zu verurteilen. Ich selbst werde in anderen Ländern zum Heil der Ungläubigen arbeiten und werde einige meiner Brüder in die ganze Welt schicken. Deswegen, meine lieben Söhne, müsst ihr euch beeilen, den Willen Gottes auszuführen. Seid darauf bedacht, untereinander Frieden und Eintracht und das unlösbare Band der Nächstenliebe zu bewahren. Seid geduldig in den Prüfungen, demütig im Erfolg und ihr werdet aus jedem Kampf als Sieger hervorgehen. Ahmt Jesus Christus in Seiner Armut, Seinem Gehorsam und Seiner Keuschheit nach. Setzt alle Hoffnung und alles Vertrauen auf Gott, und Er wird euch führen und stützen.“


(Übersetzung aus: P. Léon de Clary O.F.M., God’s Sparrows)

Montag, 17. Juni 2013

Kardinal Lavigerie über den islamischen Sklavenhandel in Afrika

„Für das Joch bestimmt
Die Tagesblätter haben bereits über die Vorträge berichtet, welche Se. Eminenz Kardinal Lavigerie in der Kirche St. Sulpice zu Paris, in der St. James-Hall zu London und in St. Gudula in Brüssel heilt. Der greise, um die afrikanische Mission hochverdiente Kirchenfürst forderte in begeisterten Worten auf, dem greulichen Sklavenhandel, dem zur Schande der Menschheit jährlich immer noch etwa eine halbe Million Neger zum Opfer fallen, durch energische Schritte bei den beteiligten mohammedanischen Fürsten und durch die Ausrüstung einer kleinen bewaffneten Macht endlich entschieden den Krieg zu erklären. 

Die Sklavenjäger sind durchweg Mohammedaner. „Während unsere Blicke auf andere Länder sich richteten,“ führte der Kardinal aus, „hat der Islam seit fünfzig Jahren ungehindert, ohne Lärm und mit unermüdlicher Hartnäckigkeit halb Afrika erobert. In gewissen Gegenden, die uns am nächsten liegen, gründete er Reiche; andere Gebiete benützte er zur Sklavenjagd. 

Ich will aber durchaus nicht die Menschen an sich dafür anklagen. Ich lebe ja selbst inmitten von Mohammedanern, und wenn sie in mir auch ihren Vater nicht sehen, so betrachte ich sie doch als meine Kinder. Der Islam trägt die Schuld. Er lehrt, dass die Welt in zwei Rassen geschieden ist: die eine, die der Gläubigen, ist berufen, zu herrschen, die andere, die der Verfluchten, bestimmt zu dienen. 
Unter den letzteren werden wieder die Neger als am tiefsten stehend betrachtet. In den Augen jener sind sie nichts Besseres als Vieh, für das Joch bestimmt.“

Zu den von den mohammedanischen Sklavenjägern besuchten Märkten gehören zunächst sämtliche Städte im Innern von Marokko, wohin jährlich große Karawanen aus den Gegenden des Niger und des Tschad-Sees zu kommen pflegen. 
Die Sklaven werden daselbst öffentlich verkauft und gekauft. Ganz dasselbe geschieht in den südlich von den französischen Besitzungen, von Tunis und von Tripolis gelegenen Oasen, wo Käufer und Verkäufer ebenfalls meist Mohammedaner sind. Außerdem bildet noch Timbuktu den großen Zentralmarkt und gemeinsamen Versorgungspunkt für den Sklavenhandel des nördlichen Afrika und der Provinzen im Süden und Westen vom Senegal. 
Auch in Ägypten, am Roten Meer von Suakin bis Aden und Perim wird lebhafter Menschenhandel getrieben. Dorthin kommen die Sklavenkarawanen aus dem Sudan, von Wadai, Darfur, Kordofan, und vom Osten und Norden des Nyanza (Viktoriasee). 

Arabische Barken holen sie heimlich des Nachts vom Ufer ab, um sie unter dem Schutze der Dunkelheit und unbemerkt von den wenigen hier kreuzenden französischen und englischen Schiffen nach der arabischen Küste zu bringen, von wo aus man sie dann durch das ganze islamitische Asien versendet. 

Seit den mit der Türkei abgeschlossenen internationalen Verträgen werden diese Unglücklichen nicht mehr öffentlich, sondern insgeheim in bestimmten, den Käufern wie den Verkäufern besonders bezeichneten und genau bekannten Häusern verkauft. Starker Sklavenhandel findet sodann noch statt auf einer großen Menge von Märkten zwischen den großen Seen und der Küste von Sansibar, vom Ibo und Lindi im Sudan bis zu den Flüssen Juba und Mukdischu an der Ostküste. 
Von da aus werden die Sklaven auf arabischen Barken am Ufer des Roten Meeres entlang nach Asien geschafft. In den Gegenden östlich von der atlantischen Küste und auf der Grenze von Benguela herrscht in den Tälern des Liba und Kassai ebenfalls noch öffentlicher Sklavenhandel; seit Portugal die an den Ufern des Sambesi bestehenden Sklavenmärkte verboten hat, wurden dieselben nach dem Zululand verlegt.


(Aus: die katholischen Missionen, 1888)