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Freitag, 12. Dezember 2025

When Don Bosco named a Trappist monastery in China

 

Our Lady of Consolation monastery, Yangjiaping (early 1900s)


In 1880, the bishops of northern China met in a synod in which they expressed the desire to establish in China a Trappist monastery or that of another austere order, “so that authentic monastic life may be known in this region and at the same time the salvation of all may be advanced through the prayers and example of the religious”. Two years later, the Congregation of the Propaganda encouraged Bishop Delaplace, Vicar Apostolic of Peking, in his desire to invite the Trappists to his mission. These were the first steps in the foundation of the Trappist monastery of Yangjiaping, known under the title of Our Lady of Consolation.

How did the monastery receive its name? Dom Éphrem, prior of Tamié in Savoy and one of the founding monks of Yangjiaping, was friends with Saint John Bosco. Shortly before leaving for China in 1883, he met Don Bosco in Turin and asked him about a name for the Trappist’s first monastery in the Celestial Empire. The saint replied “Our Lady of Consolation” and wrote a message on a holy card of the image of the Consolata of Turin that read: “May God bless you, your work, and may the Holy Virgin always protect you!”

The picture with the saint’s encouragement was preserved until the Communists burned down the monastery, destroying the image. Thirty-three monks of the abbey died as martyrs in the Communist persecution.


(Source: Matteo Nicolini-Zani: Christian Monks on Chinese Soil)

Samstag, 15. November 2025

In honor of Old Cow-Thomas


Naligen or Thomas, as he would be called after his baptism, was an Aborigine of the Nyulnyul people in Northwestern Australia. It seems he was born sometime in the 1860s near Beagle Bay. As a young man, Naligen was blackbirded on a guano ship off the Australian coast, getting to know white people in the worst possible way as he and his fellow natives were basically treated as slaves by the European crew.

Upon returning home after some months, he heard of other Europeans who settled in Beagle Bay. At first, he wanted to avoid them at any cost, but a friend told him they were laib wamba, good men who let the blacks live in freedom, treated them well and instructed them. They were the French Trappists of Beagle Bay. At first he did not have any desire for the white man's religion, but the example of the monks won him over, especially as he was told that God loved the Aborigines just as much as the Europeans. After his baptism, Thomas received the sacraments faithfully, despite still spending much time away from the mission hunting in the bush or scavenging the beaches. The Trappists had to leave in 1901 as their lifestyle wasn't compatible with the mission, but the employment Thomas had found on the mission as a handyman continued under the Pallottine Fathers from Germany. He took care of their cattle, for which he was affectionately nicknamed "Old Cow-Thomas".
Thomas died a victim of the Spanish Flu that arrived in remote Beagle Bay in December of 1919, making him one of many Aborigines who fell victim to the disease. Thomas welcomed death serenely, fortified by the holy sacraments, as he went to his Creator who loves the Aborigines just as much as the whites.

Freitag, 19. Februar 2016

Einzigartige Sammlung: China Mission History

St. Francesco Fogolla O.F.M.

Kürzlich bin ich durch Zufall auf die Website China Mission Historyeine einzigartige Sammlung von Fotografien aus der China-Mission, gestoßen. Die Bilder sind nach Orden geordnet; darunter sind auch seltene Fotos von heiligen Märtyrern wie das oben vom heiligen Bischof Francesco Fogolla, der während des Boxeraufstands gemartert wurde.



Heilige Märtyrer Chinas, bitter für uns!

Dienstag, 15. Juli 2014

Wahre Tugend zeigt sich in der Prüfung – Der Brand des Trappistenklosters U.L.F. vom Leuchtturm in Japan

Messe in der Notkapelle der Trappisten 

Bischof Alexander Berlioz von Hakodate berichtet:

„Ein schreckliches Unglück hat unsere Mission wieder heimgesucht. Das Trappistenkloster Unserer Lieben Frau vom Leuchtturm existiert nicht mehr. Am 29. März, gegen Mittag, brach plötzlich ein Brand aus. Durch den Wind begünstigt, entwickelte er sich so rasch, dass alle Hilfe vergeblich war. Mit knapper Not retteten die Patres das Allerheiligste, die heiligen Gefäße mit einigen Messgewändern und Chorbüchern und…das nackte Leben. In drei Stunden hatten die Flammen ihr Werk getan. Sofort zur Stelle eilend, fand ich nur mehr rauchende Trümmer. Alle Wohnräume, ein Teil der Ökonomiegebäude und die mit so vielen Opfern eingerichteten Werkstätten sind völlig vernichtet.

Ich kann meine Tränen nicht zurückhalten – Tränen der Trauer – denn Sie wissen, welche Bedeutung für unsere Mission dieses Kloster hatte; aber auch Tränen der Bewunderung für den Edelmut der so schwer geprüften Trappisten. Um 4 Uhr nachmittags, als es den übermenschlichen Anstrengungen gelungen war, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken, und die noch verschonten Hütten der Umgebung gegen die Flammen geschützt waren, gab der tiefgebeugte, aber immer noch für die klösterliche Regeltreue eifernde Prior ein Zeichen. 

Still versammelten sich die Mönche um ihn, ordneten sich in Reih‘ und Glied wie jeden Tag nach vollendeter Arbeit auf dem Feld und begaben sich, den Rosenkranz in der Hand, in die arme Kapelle des einige hundert Meter von der Brandstätte entfernten Waisenhauses, um dort die Non und Vesper zu singen. Von dieser Stunde an trat die Klosterregel wieder in alle ihre Rechte ein; die einzige Ausnahme, welche Pater Prior auf meine Bitte gestattete, war, dass am folgenden Tag die Matutin erst um 3 Uhr früh, anstatt um 2 Uhr begann…

Nachdem die Trümmer abgekühlt und es uns möglich wurde, die Brandstätte zu betreten, fanden wir zu unserer freudigen Überraschung inmitten der eingeäscherten Balken die große Statue Unserer Lieben Frau vom Leuchtturm aufrechtstehend. Von ihrer hohen Warte an der Spitze des Glockenturmes herabgestürzt, war sie völlig unversehrt geblieben, nur vom Rauch etwas geschwärzt. Dieser Anblick gewährte uns einen süßen Trost. 

Ich hege die Hoffnung, dass die Katholiken Europas uns helfen werden, das Bild Mariens wieder auf seinen Ehrenplatz zu erheben; und wir werden als schwaches Zeichen unserer brüderlichen Teilnahme am nächsten Sonntag in allen Kirchen und Kapellen der Mission von unseren armen Katholiken ein kleines Scherflein zu diesem Zweck erbetteln…“


(Aus: die katholischen Missionen, 1911)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Bilder: Bei den Trappisten von Unserer Lieben Frau vom Trost in China

Hier einige Bilder von der chinesischen Trappistenabtei in Yangjiaping, China. Die Mönche wurden 1947 von den Kommunisten vertrieben, wobei 33 von ihnen starben. Die Abtei wurde zerstört.

Gesamtansicht des Klosters


Klosterkirche außen



Inneres Der Klosterkirche



Dom Marie-Beranrd Favre, erster Abt von U.L.F. vom Trost




In der Webstube



Dom Maurus O.C.S.O., Abt von U.L.F. vom Trost




Ora et Labora





Die Mönche von U.L.F. vom Trost


Montag, 23. Juni 2014

Ein Trappist verirrt sich im australischen Busch


Über die im Jahr 1892 neu gegründete Trappistenkolonie des göttlichen Herzens in der Beagle Bay (West-Australien), über die wir 1893, S. 198 berichtet, haben wir inzwischen keine Kunde mehr erhalten. Doch scheint die Gründung gut voranzugehen. Ein trauriges Erlebnis hatte dem „Vergissmeinnicht“ zufolge einer der dortigen Laienbrüder, Br. Bernhard. 

Auf einem Ausgang zur frei weidenden Schafherde verirrte er sich im Busch und wurde drei Tage lang vergeblich gesucht. Am vierten Tag endlich fanden die mit Pferden und Proviant versehenen und von zwei Negerknaben begleiteten Brüder endlich seine Spuren. Der arme Verirrte war immer im Kreis herumgelaufen und hatte sich einmal der Station bis auf zwei englische Meilen genähert. Dank dem wunderbaren Spürsinn der sich anschließenden Eingeborenen, die selbst die schwächsten Spuren in dem ausgetrockneten harten Boden verfolgen konnten, fand man endlich den armen Bruder in einem grabähnlichen Loch unter einem Baum im Zustand äußerster Erschöpfung. 

Er konnte nur die leisten Worte hervorbringen: „Gott sei Dank, Gott sei Dank!“ Eine Woche Pflege und Ruhe brachten den Kranken wieder zu Kräften. Seit vier Tagen hatte er nichts mehr gegessen oder getrunken. Es war also die höchste Zeit gewesen.


(Aus: die katholischen Missionen, 1895)

Montag, 12. Mai 2014

Québec früher



Bilder aus der Zeit vor der Quiet Revolution, als Québec noch gleichbedeutend mit römisch-katholisch war.


Levitenamt, Notre-Dame de Montréal (Quelle)


Kirche Saint-Roch, anscheinend bei einer Priesterweihe (Quelle)


Pontifikalamt (Quelle)
Trappistenkloster unsere liebe Frau von Mistassini (Quelle)


Levitenamt, Basilika Notre-Dame de Montréal (Quelle)


der erste Weiße Vater Kanadas: Msgr. John Forbes, Koadjutor-Apostol. Vikar von Uganda (Quelle)

Festmesse im Waisenhaus von Huberdeau (Quelle)


Prozession in Saint-Benoît-du-Lac (Quelle)
Aussetzung des Allerheiligsten nach Messe für Kranke (Quelle)




Freitag, 28. Februar 2014

Das Trappistenleben – Erholung für die Chinesen?

Trappisten in China

Seit 1883 besteht in Nord-Tscheli ein Trappistenkloster, das um 1900 bereits 60 meist chinesische Mönche zählte und recht günstig sich entwickelt hat. 

„Vor einigen Jahren“, so erzählt P. Elias Hopsomer S.J., „machte der Abt des Klosters uns einen Besuch in Hsien-hsien (Südost-Tscheli). Er klagte, dass er von der langen Fahrt ganz zerschlagen sei. Das Schütteln des chinesischen Reisekarrens, die Kost und der Kang (Schlafstelle aus Ziegeln) in den chinesischen Herbergen hatten ihm schlimm zugesetzt. Lächelnd sagte ihm der Missionsobere: ‚Nun sehen Sie, hochwürdigster Herr Abt, das ist das alltägliche Los unserer Missionäre.‘ ‚In diesem Fall‘, meinte der Abt, ‚ist Ihr Leben härter als das unsrige.‘ 

Das Leben der gewöhnlichen Chinesen, so fügte er bei, ist äußerst einfach und bedürfnislos. Das bildet für die in den Orden tretenden Kinder des Landes sogar eine gewisse Gefahr. Als sich die ersten Novizen stellten, versäumte man es natürlich nicht, sie auf die Strengheiten der Regel hinzuweisen. Dies machte aber keineswegs den gewünschten Eindruck. 

‚Zeitlebens‘, so stellte man ihnen vor, ‚werdet ihr weder Fleisch noch Eier zum Essen bekommen‘, ‚O Vater‘, lautete die Antwort, ‚was das Fleisch angeht, so bekommen wir solches zu Hause höchsten zwei- bis dreimal im Jahr zu kosten; und erst Eier, die wurden, wenn die Hühner welche legten, verkauft, um einige Sapeken zu verdienen; die sind zu gut für unsereins.‘ 
‚Ja, aber ihr werdet mit Pflanzenkost und Brot euch begnügen müssen.‘ ‚Herrlich; zu Hause gab es höchstens Hirse; wenn du uns Weizenbrot und ein wenig abwechselndes Gemüse gibst, bekommen wir es besser, als wir’s zu Hause hatten.‘ – ‚Aber bedenkt, die halbe Zeit des Jahres werdet ihr fasten und mit einer einzigen vollen Mahlzeit euch begnügen müssen.‘ ‚O Vater, das sind wir gewohnt; in schlechten Jahren geht es bei uns zu Hause sehr knapp her, und seitdem wir in die Welt gekommen, waren die schlechten Jahre häufig. O das Fasten macht uns wenig Sorge, das kennen wir.‘ So musste die trappistische Strenge vor der chinesischen Genügsamkeit die Segel streichen.

‚Glücklicherweise‘, fügte der Abt hinzu, ‚gibt es noch andere Mittel, um den Beruf zu erproben und die Natur abzutöten, sonst würden unsere Chinesen schließlich noch Trappisten werden, um ein gutes, sorgloses Leben zu führen.‘“

So weit diese interessante Unterhaltung. Im Übrigen wäre die Verpflanzung unserer streng kontemplativen Gebets- und Bußorden in diese Länder ein großer Segen für die dortige Mission. Sie würden zunächst den zahlreichen heidnischen Bonzenklöstern und Lamasereien, die doch nur ein Zerrbild des christlichen Mönchtums darstellen, das wahre Ideal entgegenstellen. 
Sie würden, ähnlich wie die einstigen Mönchsklöster in Europa, im Land und Volk viel leichter und tiefer Wurzel fassen und kräftige Stützpunkte der Mission werden, auf welche sich die Missionäre gelegentlich zur geistigen Erneuerung zurückziehen könnten, und von welchen mit der Zeit auch eine finanzielle Unterstützung der Mission zu erwarten wäre. Es ist unsere feste Überzeugung, dass die älteren Buß- und Gebetsorden gerade in China eine große Aufgabe erfüllen könnten.


(Aus: die katholischen Missionen, 1908)

Samstag, 7. Dezember 2013

Bilder: japanische und chinesische Trappisten und mehr einheimischer Klerus





Novizen und Professen des Trappistenklosters U.L. Frau vom Leuchtturm


Trappisten in China, vor ihrer Vertreibung durch die Kommunisten im Jahr 1947

Samoanischer Maristenschulbruder


Generalvikar Thayl von Changancherry, Indien

P. Edward Cunningham O.M.I., der erste Métis-Priester

Msgr. Mondini, Apostol. Vikar von Süd-Hupe, mit zwei Priestern und einheimischen Seminaristen



Samstag, 25. Mai 2013

Marienverehrung unter den Kindern in Ostafrika



Weitere willkommene Nachrichten über den Fortgang der Mission in Deutsch-Ostafrika gehen uns aus der Trappistenniederlassung von Neu-Köln zu. Tröstlich ist, wie auch hier die Andacht zur reinen Gottesmutter in den Herzen der kleinen Schwarzen Wurzeln geschlagen hat und die schönsten Früchte zeitigt. 

Jedes der Waschambalakinder sucht sich einen Rosenkranz zu verschaffen, um denselben in den gemeinsamen Andachten laut und deutlich mitzubeten. 
Nicht selten bringen die kleinen schwarzen Engel der Himmelsmutter vor einer Grotte ein Ständchen, indem sie alle die Lieder singen, welche sie bisher zu ihrer Ehre gelernt. Ein Lieblingslied dieser Negerkinder ist das Vingele vikema, „die Glocken verkünden“.

Sonntag, 7. April 2013

Ein buddhistischer Lama, der Trappist wurde


Unsere Leser kennen das Trappistenkloster U. L. Frau vom Troste in Yan-Kia-pin. Unter seinen chinesischen Mönchen findet sich auch ein ehemaliger Lama namens Örepara.
Er stammt aus dem Grenzgebiet der Mongolei und Mandschurei, fühlte sich seit früher Jugend zum Mönchsleben berufen, trat als Schabi (Novize) in die Lamaserei Regem Sumet, fand aber hier nicht, was er erwartet.
Auf der Suche nach dem berühmten Kloster Hutä-Schan, von dem ihm sein Vater wunderbare Dinge erzählt hatte, das weit weit hinten in Schensi liegt, wurde er irrtümlich nach dem Trappistenkloster von Yan-kia-pin gewiesen und fand hier, was er bei den Lamas umsonst gesucht haben würde: den wahren Glauben und das Glück des christlichen Ordenslebens. Gewiss eine seltsame Fügung der göttlichen Vorsehung.



(Aus: die katholischen Missionen, 1912)


Sonntag, 17. Februar 2013

Kardinal Arinze über seine Priesterberufung: er wollte wie sein seliger Pfarrer sein



In dem Video oben erzählen einige Kardinäle ihre Berufungsgeschichte, darunter auch Kardinal Francis Arinze (bei Minute 0:30 und 3:11). Kardinal Arinze wurde mit neun Jahren vom seligen Pater Cyprian Michael Iwene Tansi getauft, der zunächst in seiner nigerianischen Heimat als seeleneifriger Pfarrer wirkte und später Trappist in England war. Er wurde 1998 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.
Kardinal Arinze und die anderen Jungs wollten sein wie ihr Pfarrer. Weshalb, können Sie hier (englischsprachiger Link) erfahren.