Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

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Donnerstag, 8. Mai 2014

UN-Kommission meint, für die Bewohner der Salomonen wäre die Vielweiberei besser


Dass die UN eine äußerst fragwürdige Organisation ist, ist nicht erst seit gestern bekannt (Beispiel hier). Dass die unmoralische Beeinflussung der Weltbevölkerung durch die UN schon auf die ersten Jahre nach ihrer Gründung zurückgeht, geht aus einem Bericht eines deutschen Missionars auf den Salomonen nach dem 2. Weltkrieg hervor:

„(…) Sehr viele Eingeborene aber haben ihren Glauben in den schweren Tagen (des Krieges) bewahrt und sind zu bewussten Christen geworden. Einmal kam eine Kommission der UN auf unsere Insel. Ich schickte einige eingeborene Studenten hin, die sehr fleißig und begabt waren. Die Herren wollten den Insulanern einreden, für sie sei doch die Vielweiberei das Beste. Es sollte also ein in vielen mühsamen Jahren errungener Erfolg der Missionare gefährdet werden! Diese Zumutung wurde aber von den Studenten in einer erregten Diskussion so entschieden zurückgewiesen, dass auch die Herren der Kommission einsehen mussten, dass sie keine ‚Wilden vor sich hatten.“


(Aus: die Weltmission der katholischen Kirche, Nov/Dez 1953)

Mittwoch, 24. Juli 2013

Der Alkoholteufel in den Missionsländern

Ein höllischer Tropfen (Nik Frey (niksan))

Priesterabstinentenbund und Mission. Die Idee dieses Bundes ist die wirksame Bekämpfung des Alkoholteufels durch die Macht des eigenen Beispiels und durch die segnende Kraft stellvertretender Sühne. Der Kern der Bewegung muss also gewiss als edel und gesund bezeichnet werden, soviel Übertreibung gelegentlich auch miteinlaufen mag. Für uns hat die Bewegung dadurch ein besonderes Interesse gewonnen, dass neuerdings der Versuch gemacht wurde, sie auch dem Missionswerk dienstbar zu machen. Als eifriger Apostel dieser Idee tritt der hochw. P. W.J. Impekoven S.V.D. auf. Sein bemerkenswerter bei der Generalversammlung des Abstinentenbundes zu Aachen (12. August 1912) gehaltener Vortrag ist dem Folgenden zu Grunde gelegt.

Hier ist zunächst durch eine Blütenlese von Beispielen und Tatsachen, die hauptsächlich den „Katholischen Missionen“ entnommen sind, festgestellt, dass das schreckliche Übel der Trunksucht fast überall auch in den Missionsländern grassiert, sei es als altes einheimisches Erbstück der heidnischen Vorfahren, sei es – und das ist das häufigere – als Importartikel europäischer Kulturträger.

Was Fusel und Wutki in Europa, das ist der Arrak, Sashi und Saki in Indien, China und Japan. Auf Ceylon schwingt „König Alkohol“ sein Zepter von mehr als 600 Tabernen [sic] aus. In China wird mehr als ein Priesterberuf Opfer des einheimischen Sashi. 
Französischer Alkohol ist eines der zweifelhaften Güter, welches die neue Herrschaft den Ländern Indo-Chinas gebracht hat. Europäischer Schnaps hat auf den Viti-Inseln (Fidschi), den Neu-Hebriden, Marquesas, Gambier- und Sandwich-Inseln (Hawaii) usw. den Keim des Todes in die aussterbende Bevölkerung getragen. 
Die westafrikanische Küste wird mit elendem Fusel überflutet. Bitter klagen die Missionäre im Basutoland und in Dar-es-Salam über die zunehmende Trunksucht der Schwarzen. Welch entsetzliche Rolle „das Feuerwasser der Bleichgesichter“ unter den Rothäuten der Vereinigten Staaten gespielt, ist männiglich bekannt; wie jede neue Zuckerfabrik der Zivilisierten auf die umliegende Indianerbevölkerung im Gran Chaco wirkt, erzählt P. Vogt S.V.D. usw.

Das alles öffnet der Abstinenzbewegung neue Perspektiven. Sie gehört mit zu den Aufgaben auch des Heidenapstolates, und wie über die schrecklichen Verheerungen des Alkohols, so wissen die „katholischen Missionen“ auch von den Segnungen der Abstinenzbewegung und der Kreuzbündnisse in jenen Ländern zu berichten. 

P. Impekoven zieht aus diesen Tatsachen eine sehr praktische Folgerung: Wie unendlich viel Geld wird durch unmäßiges oder überflüssiges Trinken verschleudert. Was soll man sagen, wenn eine einzige Gemeinde von 5872 Seelen (4/5 katholisch) in dem einen Jahr 1911 für Bier allein 248520 Mark ausgibt, was 42,32 Mark auf den Kopf macht! Würde nicht der Hinweis auf die riesigen Bedürfnisse der Weltmission als edles und starkes Motiv in einem Abstinenzvortrag wirken? Müsste aber nicht der Blick auf die gewaltigen Aufgaben der Weltmission, die sie aus Mangel an Mitteln vielfach nicht lösen kann oder den Sekten überlassen muss, weite Kreise ernster stimmen?


(aus: die katholischen Missionen, 1913)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Etikette auf Sri Lanka: Zitrone, Regenschirm und Zigarre


Andere Leute, andere Sitten. Wie man in Europa hohen Persönlichkeiten beim Empfang einen Blumenstrauß überreicht, so bietet man auf der Perleninsel Ceylon eine Zitrone auf einem Blatt an. Das Blatt muss eine anständige Größe haben, die Zitrone darf klein wie eine Nuss sein.
Die Etikette verlangt, dass die hohe Persönlichkeit für gewöhnlich nur die Frucht berühre und dann zurückgebe, damit sie von den Gebern verzehrt werde. Eines Tages erhielt Msgr. Van Reeth S.J., Bischof von Galle, den Besuch von drei kleinen Ceylonesen. Jeder bot ihm das herkömmliche Geschenk an.
Da der Bischof sich noch nicht genau in den ceylonesischen Höflichkeitsformeln auskannte, nahm er die Zitrone unter freundlichem Lächeln entgegen und legte sie beiseite. Darüber anfangs großes Staunen, dann aber unbändige Freude über die alles Erwarten übersteigende Herablassung des großen Mannes.

Die Zitrone ermöglicht es auch, in seiner Form Großmut zu zeigen. Einst hatte ein katholischer, auf seine Kaste ungemein stolzer Brahmane dem Apostol. Delegaten Msgr. Zaleski einen kleinen Dienst erwiesen.
Da die Selbstlosigkeit in Indien eine seltene Frucht ist, wünschte seine Exzellenz dem Manne eine Belohnung von einigen Rupien zukommen zu lassen. „Fügen Sie doch dem Brahmanen nicht diese Schmach zu“, bemerkte da jemand dem Bischof. „Legen Sie zwei oder drei Rupien auf ein schönes Feigenblatt, bedecken Sie sie mit einer Zitrone und schicken Sie ihm diese Frucht. Das Geschenk wird für den Brahmanen eine hohe Ehre sein.“

Auch der Regenschirm nimmt eine achtunggebietende Stelle in den Höflichkeitsbezeigungen ein. Begleitet man eine Person von Rang, so hat man gewissenhaft darauf zu achten, dass das Firmament nicht unmittelbar über dem hohen Haupt steht.
Man muss einen geöffneten Schirm über ihn halten selbst im Schatten. Übrigens steht es nicht jedem Sterblichen frei, einen Schirm zu tragen.

Die niedrigen Kasten müssen ohne dieses wichtige Instrument durchs Leben wandern; andere dürfen sich zum Schutz gegen den Regen nur der großen Talapablätter bedienen, wieder andere haben nur ein Anrecht auf eine Art chinesischen Sonnenschirm. Begegnet ein Ceylonese mit geöffnetem Schirm einem anderen aus höherer Kaste, so klappt er ihn entweder zusammen oder senkt ihn, damit er in dessen Gegenwart nicht bedeckt erscheine.

In Ceylon, wo alles raucht, ist es selbstverständlich, dass auch die Zigarre im Höflichkeitskodex steht. Als rücksichtslos und ungeschlacht gilt, in Gegenwart einer geschätzten Person zu rauchen.
Oft ist es für die Missionäre recht amüsant zu betrachten, mit welcher Geschwindigkeit Pfeife und Zigarre namentlich aus dem Munde von Frauen und Kindern verschwinden, wenn sie plötzlich irgendwo auftreten.
Von Höflichkeit zeugt es, einem Hochgestellten eine Zigarre anzubieten. P. Lemaitre S.J. erzählt, er habe einst auf einem Schiff den ehemaligen Gerichtspräsidenten Kalmunai, einen der Mission wohlgesinnten Heiden, getroffen. Sofort habe der Herr ihm eine Zigarre angeboten.
Als er die Höflichkeit erwidern wollte, habe der Expräsident zwar die Zigarre angenommen, sei aber unter keinen Umständen zu bewegen gewesen, sie anzuzünden. „Nie werde ich mir erlauben, in ihrer Gegenwart zu rauchen“, das war seine Antwort.


(Aus: die katholischen Missionen, 1912)

Sonntag, 22. Juli 2012

Aktuell: Bürgerkrieg in Chicago


Das schreckliche Massaker in Aurora findet viel mediale Beachtung, auch in Europa. Der Krieg, der seit Jahrzehnten in den Straßen Chicagos (dasselbe gilt für Los Angeles) tobt, besonders heftig in diesem Jahr, eher nicht.
Chicago hat mit geschätzten 100.000 (meist schwarzen) Gangmitgliedern, die für 75-80% der Morde in der Stadt verantwortlich sind, die höchste Dichte an Straßengangs in den USA.

Namen wie Satan’s Disciples („Satansjünger“), Gangster Disciples oder Vice Lords („Herrn des Lasters“) beschreiben sehr passend ihre barbarischen Lebensweise.
Diese Gangs lassen sich seit den 90er Jahren auch in fast jeder mittelgroßen Stadt im Mittleren Westen und Süden der USA finden. Allein dieses Jahr gab es bis Dato über 275 Morde in Chicago, von denen die meisten auf die Kappe von Gangmitgliedern gehen.
Zum Teil sind die Opfer unbeteiligte Kinder, die zwischen die Fronten geraten sind.

Polizei und Politik scheinen ziemlich hilflos. Kein Wunder, denn mit noch so vielen Polizeistreifen und Sozialarbeitern kann man die Seelen der Menschen nicht ändern.

Liebe Leser, beten Sie, dass fromme katholische Priester den wahren Glauben zu diesen armen Verirrten bringen, denn für jeden einzelnen von ihnen hat Gottes Sohn sein kostbares Blut vergossen.




Oh mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle,
führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene,
die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.

Heiliger Petrus Claver, Apostel der Sklaven, bitte für uns!

Heiliger Benedikt der Mohr, bitte für uns!

Samstag, 14. Juli 2012

Polygamie und Christentum


Bekanntlich ist die Vielweiberei zumal auch bei den Kafferstämmen Südafrikas eines der größten Hindernisse der Bekehrung. Dass die christliche Kirche hier keine Zugeständnisse machen kann, liegt auf der Hand.
Umso auffallender ist die Enthüllung, welche der neue Apostol. Präfekt von Basutoland, P. Mongineux O.M.I., in der englischen Catholic Times macht. Danach hat die letzte anglikanische (protestantische) Missionssynode in Umtata unter dem Vorsitz des anglikanischen Bischofs von St. John die Polygamie tatsächlich als zulässig erklärt, indem nach ihrer Entscheidung auch die Nebenfrauen ohne weiteres in die Kirchengemeinschaft aufgenommen, getauft und zum protestantischen Abendmahl zugelassen werden dürfen.
So wurden in Matatiele (Ost-Griqualand) neun Frauen des Häuptlings in die Kirchengemeinschaft aufgenommen und zum Abendmahl zugelassen, während sie noch mit ihrem Herrn und Gemahl zusammenlebten.
In einer der katholischen Stationen nahm ein Häuptling während seiner Krankheit den katholischen Glauben an, indem er versprach, seine Nebenfrauen zu entlassen. Gesund geworden, hielt er sein Versprechen nicht und wurde aus der Kirche ausgestoßen.
Da wandte er sich zur anglikanischen Kirche und wurde mit seinen zwei Weibern aufgenommen und auf Weihnachten und Ostern zum Abendmahl zugelassen.
Ähnlich soll es nach einem Bericht der Trappisten (Vergissmeinnicht 1894, S. 74) bei den französischen Kalvinisten gehalten werden.
Das nennt man dann „bekehren“.


(Aus: die katholischen Missionen, 1895)