Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

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Sonntag, 21. August 2016

Aktuell: Im Land des Pater Laval – Neues Apostolat in Mauritius


Einer der Twitter-Accounts des Instituts Christus König brachte gestern die Nachricht, dass die Gemeinschaft eine neue Mission in Mauritius im Indischen Ozean übernimmt:


Die beiden Priester beten am Grab des „Apostels von Mauritius“, des seligen Jacques Désiré Laval. Er wurde 1803 in der Normandie geboren und war zunächst Arzt. Einige Jahre nach seiner Priesterweihe trat er in die Kongregation der Väter vom Heiligen Geist ein und wurde vom Gründer, P. Libermann, nach Mauritius gesendet, um sich den freigelassenen Sklaven zu widmen. Nach einem fruchtbaren Missionsleben, in dem er zehntausende Menschen bekehrt hatte, starb er im Jahr 1864. Bei seiner Beerdigung war die Hälfte der Bevölkerung von Mauritius zugegen (40.000 Menschen), und die Menschen riefen: „Es gibt keinen Heiligen im Himmel wie Pater Laval“, ein Ausspruch, der auch später noch auf Mauritius zu hören war.




Dienstag, 8. Dezember 2015

Zum Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens



Allen Lesern wünsche ich ein gesegnetes Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens. 

Nachfolgend vier Posts zu diesem Thema, darunter eine schöne Verteidigung des Dogmas durch einen frommen Polynesier und drei Posts über Lourdes in den Missionen:

Ein Südsee-Insulaner verteidigt das Dogma der unbefleckten Empfängnis



Ein chinesisches Lourdes

Für liturgisch Interessierte:

Liturgical blue  
(über die Verwendung von Himmelblau als liturgische Farbe im Spanischen Weltreich)



O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

Montag, 8. Dezember 2014

Zum Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens (160. Jubiläum der Verkündigung des Dogmas)


Allen Lesern wünsche ich ein gesegnetes Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens. Heute jährt sich die Verkündigung des Dogmas durch Pius IX. zum 160. Mal

Nachfolgend vier Posts zu diesem Thema, darunter eine schöne Verteidigung des Dogmas durch einen frommen Polynesier und drei Posts über Lourdes in den Missionen:

Ein Südsee-Insulaner verteidigt das Dogma der unbefleckten Empfängnis



Ein chinesisches Lourdes



O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

Samstag, 30. November 2013

Bischof Leo Meurin S.J.: ein Beispiel, wie deutsche Bischöfe einst waren und immer noch sein sollten


Leo Meurin S.J. war gebürtiger Berliner und wirkte als Missionsbischof zunächst in Indien, wo er eine wichtige Persönlichkeit in der Bekämpfung des Schismas an der Malabarküste war, dann auf Mauritius. Über seine tatkräftige Verteidigung der Kirche und ihrer Lehre geht der folgende Abschnitt.

(…) Es mochte für den mutigen Kämpfer schwierig sein, seine Stellungnahme den neugeschaffenen Verhältnissen anzupassen, und so hielt er es für besser, selbst freiwillig auf den Bischofsstuhl von Bombay zu verzichten. 
Zur Anerkennung seiner Verdienste erhob ihn der Heilige Stuhl zum Titularerzbischof von Nisibi und übertrug ihm einen neuen wichtigen Vertrauensposten, indem er ihn im November 1887 auf den durch die Resignation Msgr. Scarisbricks erledigten Bischofsstuhl von Port Louis auf der Insel Mauritius erhob. 

Auch hier waren es schwierige Verhältnisse, die Meurin vorfand. Die britische Regierung zeigte den Katholiken, die, abgesehen von der ausländischen Arbeiterbevölkerung – meist indische und chinesische Kulis -, bei weitem die Mehrzahl bildeten (etwa 108.000 gegen 8.000 Protestanten), nicht die gewohnte Billigkeit. Namentlich galt dies in der Schulfrage. 
1886 kamen von den Staatszuschüssen für die katholischen Kinder bloß 0,73, für die protestantischen dagegen 5.78 auf den Kopf. Außerdem sollten die Schulen, obschon ¾ der Kinder katholisch waren, gewaltsam konfessionslos gestaltet werden. Meurin nahm den Kampf mit der ihm eigenen Energie auf, und was die Katholiken seither erreicht, ist größtenteils sein Verdienst. 

Ein anderer wunder Punkt, wo er mit unerbittlicher Strenge einsetzte, waren die (religiösen) Mischehen, die durch den Ehrgeiz oder die religiöse Gleichgültigkeit der Eltern in erschreckendem Maß zunahmen. 
Durch Förderung des Vereinswesens, der katholischen Presse, durch sein feuriges Wort und seine herrlichen Hirtenschreiben suchte er die Katholiken fester zu einen und gegenüber den gefährlichen liberalen Strömungen zu kräftigen. Seine imponierende, furchtlose Persönlichkeit, seine Gelehrsamkeit und Schlagfertigkeit gewannen ihm rasch ein ungewöhnliches Ansehen, beschworen aber auch den grimmigen Hass der Loge (d.h. der Freimaurer) gegen ihn auf.

„Sein ritterlicher Degen“, sagt sein Leichenredner schön von ihm, „hat in all dieser Zeit die Scheide kaum kennen gelernt.“ (was natürlich rein figurativ zu verstehen ist) (…)


(Aus: die katholischen Missionen, 1896)

Samstag, 15. Juni 2013

Eine Lourdesgrotte auf Mauritius

 
Die Lourdesgrotte von Chamarel

(…) Eine solche Nachbildung der Grotte von Lourdes nun haben die eifrigen Katholiken auch auf der fernen Insel Mauritius gebaut und mit einer Statue Unserer Lieben Frau geschmückt. Und sie haben dazu das romantische Tal von Chamarel, ein Plätzchen, das seiner zauberischen Schönheit wegen von allen Fremden besucht wird, ausersehen. 

Eine natürliche Berggrotte, vor deren Öffnung ein klarer Bach sprudelt, wurde zu einer Kapelle hergerichtet und durch den hochwürdigsten Bischof Scarisbrick am 9. Juli 1879 eingeweiht. Da thront nun die gnadenreiche Jungfrau, und um ihr Heiligtum ranken sich zahllose Schlingpflanzen mit großen, leuchtenden Blüten und tiefgrüne, riechgezackte Farrenkräuter, schlanke Palmen und andere herrliche Pflanzen, die in unserer kalten Heimat nicht gedeihen, zu einem wundervollen ewigblühenden Kranze für die unbefleckt empfangene Jungfrau, und große azurblau und atlasgrün schimmernde Schmetterlinge gaukeln um die Grotte und fremdländische Vögel mit glänzendem Gefieder wiegen sich in dem Gezweige davor.

O wie wollen wir uns freuen, dass unsere liebe Mutter wieder ein Plätzchen mehr auf dieser Erde, und zwar ein so schönes, in Besitz genommen hat! Möge sie bald herrschen von Pol zu Pol, denn wo sie herrscht, da herrscht auch ihr Sohn, und wo ihr Sohn herrscht, da herrscht Gnade und Wahrheit und Leben, da flieht die Nacht der Sünde und des Irrglaubens und des Heidentums. Wir wollen in Gedanken in dem Heiligtum von Chamarel niederknien und die „Königin der Apostel“ mit dem Gruß bitten, dass sie unsern Missionären auf der weiten Erde mit ihrer allmächtigen Fürsprache bei ihrem göttlichen Sohn beistehen wolle.


Ave Maria!


(Aus: die katholischen Missionen, 1882)