Naligen or Thomas, as he would be called after his baptism, was an Aborigine of the Nyulnyul people in Northwestern Australia. It seems he was born sometime in the 1860s near Beagle Bay. As a young man, Naligen was blackbirded on a guano ship off the Australian coast, getting to know white people in the worst possible way as he and his fellow natives were basically treated as slaves by the European crew.
Samstag, 15. November 2025
In honor of Old Cow-Thomas
Mittwoch, 4. Juni 2025
Trotz Priestermangels daheim: Australien hilft Japan
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| Kardinal Norman Thomas Gilroy (unten Mitte) bei seinem Besuch in Japan |
Es war im Jahre 1946. In Japan war eine große Priesternot bei glänzenden Aussichten für das Apostolat. Ein Hilferuf ging nach Australien. Kardinal Gilroy und Bischof McCabe begaben sich nach Japan und erklärten nach einer Prüfung der Verhältnisse ihre Bereitschaft, in Australien unter den Weltpriestern Freiwillige für Japan zu werben. Obwohl die Kirche Australiens, in starker Ausdehnung begriffen und den bisher lebenswichtigen Zustrom irischer Weltpriester entbehrend, selbst unter schwerer Priesternot litt, stellte sie 14 Weltpriester zur Verfügung, die sich für fünf Jahre dem Apostolat in Japan verpflichteten. Diese Priester beherrschten natürlich nur das Englische. Sie hatten deshalb im Anfang unsägliche Schwierigkeiten. Aber ihre Begeisterung und ihr Seeleneifer überwanden allmählich alle Hemmnisse. Sie organisierten sogar neue Pfarreien und hielten in anderen so lange aus, bis nachrückende Ordenspriester und Mitglieder eines Weltpriester-Missionsinstitutes in aller Ruhe die japanische Sprache erlernt hatten. Der Einfluss dieser Weltpriester, dem u. a. Japan die Einführung der Marianischen Legion in allen Diözesen verdankt, ist heute noch spürbar. Der australische Katholizismus wurde durch diesen Einsatz missionarisch stark belebt. Und es zeigte sich gerade in diesem Falle, welche enge Verbindung zwischen der Missionsliebe im Volke und der Missionsliebe im Diözesanklerus besteht. Außer Australien sandte auch die Diözese Valencia in Spanien und die Diözese Boston in USA einige Weltpriester nach Japan.
(Aus: Priester und Mission, Heft 1/54)
Freitag, 12. April 2019
Zu den Aborigines in Westaustralien – Dom Columba Marmion wollte Missionar werden
Montag, 13. März 2017
Jesuitenmissionar bei den Aborigines und Bruder einer Heiligen
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| Fr. Donald MacKillop mit seiner Schwester, St. Mary MacKillop |
Montag, 5. Januar 2015
So war der erste Weltkrieg in den Missionen: Der Erzbischof von Sydney gegen die ungerechte Gefangennahme von Missionären
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| Statue von Erzbischof Michael Kelly von Sydney |
Sonntag, 21. September 2014
Große Missionsbischöfe: der Pionierbischof – Msgr. John Bede Polding O.S.B., erster Erzbischof von Sydney
Montag, 23. Juni 2014
Ein Trappist verirrt sich im australischen Busch
Montag, 28. April 2014
Die australischen Bischöfe verurteilen den Mord an den Aborigines
Siehe auch:
"Mein Blut kocht in mir" – Ein katholischer Bischof als Verteidiger der Aborigines
Freitag, 7. März 2014
Die Mission der Freimaurer
Mittwoch, 4. Dezember 2013
"Mein Blut kocht in mir" – Ein katholischer Bischof als Verteidiger der Aborigines
| Matthew Gibney, Bischof von Perth (+1925) |
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Die melkitische griechisch-katholische Kirche gegen die Freimaurerei
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| Pius XI. mit melkitischem Klerus |
Dienstag, 25. Juni 2013
Was ich am Wochenende gemacht habe...
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| Die Neupriester (v.l.n.r.): Fr. Yousef Marie FSSR, Don Massimo Botta FSSP, Fr. Magdala Maria FSSR Am Samstag waren in Rom die Priesterweihen der ersten beiden Priester der Sons of the Most Holy Redeemer nach deren kanonischer Errichtung (es wurde auch der Petrusbruder Don Massimo Botta geweiht). Hier gibt es einige Fotos, Bilder von der Primiz von Fr. Yousef Marie FSSR werden noch folgen. Leider habe ich vernommen, dass die Liveübertragung bei livemass.net wohl nicht funktioniert hat. Tut mir leid für alle, die es ansehen wollten. Ein besonders schönes Detail bei der Zeremonie war, dass Msgr. Guido Pozzo, der die Weihen gespendet hat, den "Sons" bei Ihrer kanonischen Regularisierung geholfen hat, als er Sekretär der Komission Ecclesia Dei war. Mögen die drei viele Jahre segensreich zur größeren Ehre Gottes und zur Rettung der Seelen arbeiten! Tu es Sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech! |
Donnerstag, 20. Juni 2013
Tipp: Live-Übertragung der Priesterweihe in Rom (FSSR, FSSP)
Br. Magdala Maria FSSR
Dienstag, 30. April 2013
Der heilige Peter Maria Chanel – der Protomärtyrer von Ozeanien (Teil 3)
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| Triumph des heiligen Peter Chanel, die Engel halten die Marterwerkzeuge, Keule und Axt |
Auch die Katechumenen wurden von der christenfeindlichen Partei bedroht. Trotzdem hatten einige junge Männer den Mut, die Missionare weiter mit Essen zu versorgen.
Obwohl Musumusu, der Hauptfeind Pater Chanels, dem König unter anderem vorstellte, dass seine Macht schwinden würde, zögerte dieser noch, gegen die Missionare vorzugehen.
Mehr oder weniger mit Gutheißung, allerdings wohl mit einigem inneren Zwiespalt erlaubte er die Ermordung des Priesters. Musumusu fragte Riuliki, was er tun solle, worauf dieser antwortete: „Du fragst, was zu tun sei; tue was du willst. Ich habe jenen Menschen liebgewonnen, als ich mit ihm zusammenlebte. Ich sage nicht: Erschlage ihn! Ich sage auch nicht: tue es nicht! Tue, was du willst!“.
Die Stelle seines Martyriums wurde als heilig verehrt. Das gesamte Volk verlangte nun den christlichen Unterricht und einen Priester. Einige Monate später kam Msgr. Pompallier auf die Insel, und man gab ihm die Befugnis, die politischen Verhältnisse zu ordnen. Er erklärte, dass die Insel für zwei Könige zu klein sei, und deshalb sollten sie einen aus ihrer Mitte als einzigen König wählen. Sam-Keletoni ging aus der Wahl als Sieger hervor und wurde bald darauf getauft. 10 Tage später folgten 114 bereits gut unterrichtete Landsleute, denen Msgr. Pompallier auch gleich das Sakrament der Firmung spendete.
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| Jean-Baptiste (tonganisch: Soane Patito) Pompallier, erster Apostolischer Vikar von Zentralozeanien, Kirchenfenster in Lapaha, Tonga (Quelle: Tau'olunga) |
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| Kapelle bei Poi zu Ehren des Märtyrers |
Mittwoch, 17. April 2013
Der Herr ist König, es frohlocke die Erde; es freue sich der Inseln Zahl! (Psalm 96 (97),1)
Dienstag, 25. Dezember 2012
Wie können wir als Laien der Mission helfen?
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Aktuell: Zukünftige libanesische, samoanische und indische Priester, so Gott will!
Gestern wurden nach einer vierjährigen Wartezeit (bis zur kanonischen Erhebung des Ordens am 15. August d. J.) die drei ältesten (bereits mit den Studien fertigen) Seminaristen der Sons of the Most Holy Redeemer (Papa Stronsay, Schottland) zu Subdiakonen geweiht. Alle sind wohl schon mindestens 10 Jahre in dem Orden.
(von links nach rechts) Br. Yousef Marie und Br Magdala Maria kommen aus Australien, sind allerdings libanesischer bzw. samoanischer Abstammung, Br. Jean-Marie kommt aus Südindien. Im Hintergrund ist die Statue von unserer lieben Frau von Aberdeen, der Diözese von Papa Stronsay.
Beten Sie, dass die drei heilige Priester werden! So Gott will, werden Sie eines Tages Volksmissionen in Großbritannien predigen.
(Quelle: http://papastronsay.blogspot.de/2012/10/subdeacons-ordained.html)
Mittwoch, 19. September 2012
Barometer als Lohn für gute Werke
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| Patrick Kardinal Moran, Erzbischof von Sydney und erster Kardinal Ozeaniens |
Unter anderen haben auch die Katholiken von Sydney auf Anregung des hochwürdigsten Erzbischofs, seiner Eminenz des Kardinals F. Patrick Moran, eine Sammlung veranstaltet und den Betrag durch den Kardinal an die Missionäre übermittelt mit der ausdrücklichen Bestimmung, bei der Verteilung keinen Unterschied zu machen zwischen Protestanten und Katholiken, zwischen Freund und Feind. Der König sandte hierauf folgendes Dankschreiben an den Kardinal:
„Eminenz! Ich richte diesen Brief an Ehrwürdige Gnaden mit tiefster Ehrerbietung. Ich bin gegen Ew. Eminenz von innigstem Danke durchdrungen wegen Ihrer liebevollen Teilnahme für Samoa, dieses Eiland so weit entfernt, so schwer heimgesucht durch Krieg, durch Stürme und Hungersnot.
Ein Beweis Ihrer Güte sind die milden Gaben, die Sie uns durch die Missionäre haben zukommen lassen. Dieselben haben sie unter jene Familien verteilt, die am meisten in Not und Elend sind.
Was mir vor allem große Freude bereitet hat, ist der Umstand, dass sie unter den Notleidenden keinen Unterschied machten, sondern im Gegenteil auch jene gleicherweise bedachten, die weder unserer Partei noch unserer Religion angehören. Ich bedauere nur eines, dass ich nicht durch ein entsprechendes Gegenschenk meine Dankbarkeit auszudrücken vermag. Wir werden aber an Jesus Christus und seine heilige Mutter uns wenden, um für Ew. Eminenz die ewige Glückseligkeit zu erflehen. Möge Gott Sie lieben und Ihnen ein langes Leben verleihen.
Ich verbleibe
Josef I., Mataafa, König von Samoa.“
Auch der Kongress der Vereinigten Staaten hat 5.000 Dollars bestimmt als Anerkennung der heldenmütigen Anstrengungen der Samoaner, die Schiffbrüchigen zu retten.
Die Summe bestehend aus 4.000 Dollars in Goldmünze und 1.000 Dollarwert in goldenen Uhren und ähnlichen Geschenken, ist durch den amerikanischen Konsul übermittelt und nach genauer Abwägung der Verdienste verteilt worden. Jeder Oberhäuptling erhielt eine goldene Uhr, Mataafa je ein Stück von den verschiedenen Wertsachen, die verteilt wurden, als da waren Wanduhren, Barometer, Thermometer u. dgl. Dabei gab es einige köstliche Szenen, veranlasst durch die völlige Ratlosigkeit der guten Insulaner hinsichtlich der Handhabung und der Verwendung jener wissenschaftlichen Instrumente.
Einer, dem ein großes Wandbarometer zugefallen war, lauschte aufmerksam der Erklärung, welche ein alter Seebär, der gerade zugegen war, über die geheimnisvollen Eigenschaften des Instruments zu geben suchte. „Ein feines Ding,“ meinte der Samoaner, „aber ich habe keinen Schlüssel, um es aufzuziehen.“
Montag, 19. März 2012
Ein Benediktinerabt bei den Aborigines (Teil 2)
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| New Norcia Cricket Team |
Eingeborene Australneger singen nicht bloß in der Kirche, lernen nicht bloß in der Schule, sondern sind auch Seite an Seite mit den Mönchen in Feld und Werkstatt beschäftigt, musizieren daneben in freien Stunden mit Geige und anderen Instrumenten im Missionsorchester und spielen Cricket. Die Missions-Elf, die gelegentlich nach Perth zu einem Wettspiel kommt, kehrt durchweg als Sieger nach Hause.
Die New-Norcia-Mission verdient eine viel eingehendere Schilderung, als zu geben die Zeit mir erlaubt. Ihre philanthropische und praktische Wirksamkeit unter den Eingeborenen erstreckt sich bereits über eine Generation.(…) Aus dem gesagten ersieht man, dass sie bereits Großes erreicht, gewiss mehr als irgend eine andere Einzelorganisation in Australien es vermocht hat. Das Grundprinzip des Werkes in New Norcia liegt darin, dass es über den bloßen Schul- und Religionsunterricht hinausgeht.
Ich sah einen Vollblut-Wilden des tiefgesunkenen australischen Typus aus dieser herrlichen Mission heraustreten in zivilisierte Leben nicht bloß als guten Christen, sondern als fachkundigen Telegraphisten.“
Diese Zeugnisse beweisen, was e i n Mann mit wahrhaft apostolischem Herzen zu leisten vermag. Von Anfang an war Salvado die Seele des Ganzen, die Stütze, der Lehrmeister, Führer und Vater seiner Ordensbrüder und seiner lieben Wilden.
Um die nötigen Mittel für die mehrmals dem Untergange nahe Mission und den Ersatz für die durch den Tod geschlagenen Lücken zu finden, durchzog er vier- bis fünfmal als Bettler und Werber die Länder Europas. Seitdem er 1867 die Leitung der eingegangen Diözese Port Victoria aufgegeben, weihte er bis zu seinem Ende seine ganze Kraft und Liebe seinem Werke und seinem kleinen, eigenartigen Sprengel.
Leider geriet die Schöne Niederlassung während der letzten Jahre in solch missliche Verhältnisse, dass ihr Fortbestand bedroht schien.
Um die Zukunft seiner Gründung zu sichern, reiste der bereits 85jährige Greis noch einmal nach Europa und betrieb den Anschluss seiner Abtei an die blühende Benediktiner-Kongregation von Subiaco.
Noch wohnte er in Rom der Kirchweihe von St. Anselm, dem großen Zentralsitz seines Ordens, und dem Generalkapitel seiner Kongregation bei mit dem Plane, demnächst mit frischen Truppen nach Australien zurückzukehren, als der Herr den müden, treuen Arbeiter zu sich in die ewige Ruhe rief.
Er starb am 27. Dezember im Kloster St. Paul vor den Mauern, im 86. Jahre seines Alters. Er war 60 Jahre Benediktiner, 54 Jahre Missionär und 51 Jahre Bischof gewesen. RIP.
Sonntag, 18. März 2012
Ein Benediktinerabt bei den Aborigines (Teil 1)
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| Dom Rosendo Salvado OSB |
Msgr. Rosendo Salvado OSB, Bischof-Abt und Apostol. Präfekt von New Norcia, Titularbischof von Adriani und ehemaliger Bischof von Port Victoria in Westaustralien, verdient hier einen ehrenden Nachruf.
Neben den anderen großen Benediktinerbischöfen, Msgr. W.B. Ullathorne und John Polding, denen Australien so viel verdankt, wird auch Salvados Name stets rühmlich genannt werden.
Da wir früher über das hochinteressante Wirken dieses wahrhaft großen Mannes ausführlich berichtet haben, so fassen wir hier nur kurz die Hauptzüge noch einmal zusammen.
Salvado wurde geboren am 1. März 1814 am Festtage des hl. Rosendo, dessen Namen er in der Taufe erhielt, zu Tuy im spanischen Galicien. Mit 16 Jahren nahm er im Kloster zu Compostella das Kleid des heiligen Benedikt.
Bald darauf (1835) brauste durch die pyrenäische Halbinsel der Klostersturm. In Begleitung seines Ordensbruders und unzertrennlichen Gefährten P. José Serra suchte und fand der junge Mönch eine sichere Zufluchtstätte in der Benediktinerabtei Cava bei Salerno (Italien). Hier in stiller Einsamkeit reifte in beiden der Missionsberuf.
Der Besuch des ersten Bischofs von Perth (Wesaustralien) in Rom lenkte ihre Blicke auf dieses ferne, in der ersten Entwicklung begriffene Südland.
Gregor XVI., selbst als Kamaldulenser ein Sohn des hl. Benedikt, billigte ihren Plan. „Vergesset nicht“, so sprach er bei der Abschiedsaudienz (5. Juni 1845), „dass ihr Söhne des hl. Benedikt seid, des großen Patriarchen, und bleibt eingedenk der berühmten Apostel der Vorzeit, unserer Brüder, die einst so viele Nationen und Völker bekehrt und in Werken und Künsten des zivilisierten Lebens unterrichtet haben.“
Am 14. September 1845 schifften sich die beiden spanischen Mönchen mit dem Bischof Brady ein, erreichten nach 130tägiger Fahrt Australien und zogen schon bald darauf mit dem Segen des Bischofs, das Bündel auf dem Rücken, den Wanderstab in der Hand, weiter nordwärts nach dem Victoria-Distrikt, um hier mitten in der Wildnis und unter Wilden sich niederzulassen.
Nun begann für die beiden jenes Leben opfervoller Entsagung, wie es so oft eine schwierige Neugründung begleitet, jenes ergreifende Ringen zweier mutiger Männer mit den Schrecken der Wildnis, mit Hunger, Not und Gefahr in allen denkbaren Formen, wie wir es früher ausführlich geschildert.
Hunderte hätten das angefangene, so oft zerstörte oder in Frage gestellte Werk wieder aufgegeben. Aber Salvado war ein Mann von eiserner Energie und Ausdauer. Die Frucht dieser Ausdauer war die Abtei von New Norcia mit ihrem Kran von Heimstätten bekehrter Australneger, einer wundersamen Oase in der Wüste.
„New Norcia“, so schreibt Kardinal Moran in seinem großen Werke History of the Catholic Church in Australia , „erinnert uns mit seinem umfangreichen wirtschaftlichen Betrieb, mit seinen 20.000 Schafen, 250 Pferden, 300 Stück Hornvieh an die großen mittelalterlichen Abteien.
Es hat 700 Acres (1 Acre = 40 Ar) umzäuntes Gartenland, auf welchem Reben, Orangen, Zitronen, Maulbeeren und andere Fruchtarten und alle Sorten von Gemüse im Überfluß gezogen werden und 70 Bienenstöcke stehen. Etwa 700 Acres sind unter den Pflug gebracht mit Weizen, Gerste und anderen Kornarten bestellt. 2000 Acres besitzt das Kloster als Freilehen, ca. 300.000 in Pacht.“
Sir Frederick Napier Broome, von 1883 bis 1890 Statthalter der Kolonie, berichtet über New Norcia: „Die spanische Mission New Norcia für Eingebornene im Victoria-Flachland, die der Regierung jährlich 1000 Pfund Sterling Pachtzins für ihr Weiderecht zahlt, ist eine der interessantesten Gründungen dieser Art auf der ganzen Welt.







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