Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier

Samstag, 24. März 2018

Will die katholische Kirche die Menschen dumm halten? Heute: Jesuitenmissionare als Astronomen in China

Adam Schall von Bell, berühmter deutscher Jesuitenmissionar in China



Ich lese momentan das sehr interessante Buch „Jesuitenfabeln“ (1898) von P. Bernhard Duhr S.J., das mit wohl allen damals verbreiteten Vorurteilen und Verleumdungen gegen den Jesuitenorden aufräumt. Darum möchte ich ein kurzes Stück aus dem Buch für die Serie „Will die Kirche die Menschen dumm halten?“ verwerten, denn auch in der Mission machten sich die Jesuiten um die Wissenschaften verdient:


In seiner großen „Astronomie“ preist Lalande* die Verdienste der Jesuitenmissionäre in China um die Astronomie, besonders „die PP. Fontaney, Ricci, Gaubil, Benoît, Jacques, Kögler, Slavisek, Hallerstein und viele andere, die sich dort ausgezeichnet haben trotz der ganz verschiedenen Pflichten, welchen sie als Missionäre nachkommen mussten“.

Ausführlicher noch schildert Montucla in seiner großen Geschichte der Mathematik die Verdienste der Jesuiten um Astronomie und Kalender in China. Im Einzelnen behandelt er u. a. die Tätigkeit der Jesuiten Ricci, Schall, Verbiest, Gaubil, Kögler, Hallerstein und bemerkt, dass „diese gelehrten Astronomen sich nicht damit begnügten, die chinesische Astronomie nach den Grundsätzen der europäischen zu verbessern, sondern durch ihre Beobachtungen auch der Astronomie in Europa große Dienste leisteten.“


*Jérôme Lalande war ein berühmter Mathematiker und Astronom. Als Freimaurer ist er ein wenig verdächtiger Zeuge.

Sonntag, 25. Februar 2018

Wie die Weltbekehrung zu lösen ist

Don Bosco mit seinen ersten Missionaren, die zu den Indianern Patagoniens gesandt wurden

Das große Problem der Weltbekehrung wird dadurch, und nur dadurch gelöst, dass die bekehrte Welt ihre Aufgabe richtig erfasst und treu erfüllt. Tut sie das nicht, dann bleibt die Heidenwelt ohne Gottesglauben, die Christenheit aber auch ohne Gottessegen. Wenn uns der letzte Wille Jesu [der Missionsbefehl], seine Herzenssache, fremd ist, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn er unsere Sache ebenso behandelt. „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und alles dieses wird euch dazu gegeben werden.“ (Matth. 6, 33)

(Aus: Jesu letzter Wille, P. Hermann Fischer S.V.D.)

Sonntag, 18. Februar 2018

Der Missionsbefehl Jesu als Leitschnur der Apostel



Nur weil es den Aposteln so bitter ernst war mit ihrer Pflicht, weil ein so starker Imperativ in ihnen lebte, weil der Missionsbefehl Jesu durch alle die stürmischen und schmerzlichen Akkorde ihres Lebens als Leitmotiv immerdar wirksam hindurchtönte: nur deshalb wuchs das Senfkörnlein der Pfingstgemeinde zu einem großen Baum heran, zu einem Gottesreiche bis an die Grenzen der Erde.

Ach, wenn sich dieser apostolische Geist seinem ganzen Umfange nach fortvererbt hätte mit seinem Pflichtgefühl und Verantwortlichkeitsbewusstsein, mit seiner Glut und seinem Flammeneifer, mit seiner Heilandsliebe und Seelenliebe, alle Jahrhunderte hindurch bis auf unsere Tage: ob dann auch wohl jetzt noch 800 Millionen Menschen [Zahl von 1912] im Dunkel des Heidentums dahinirrten, fern von dem Gnadenstrahl der Kalvariasonne?

(Aus: Jesu letzter Wille, P. Hermann Fischer S.V.D.)

Dienstag, 6. Februar 2018

Die Alleinberechtigung der Religion Jesu


Das Gottesreich, von dem Christus so oft spricht, ist nicht ein Reich neben anderen Reichen, sondern es hat allein Existenzberechtigung. Die Religion Jesu ist nicht eine von den vielen Religionen, sondern die Religion einfachhin; sie allein verdient diesen Namen, weil sie allein mit Gott verbindet. Aus dieser Einzigkeit und Alleinberechtigung der Religion Jesu folgt ihr weltumspannendes, die ganze Menschheit umfassendes Missionsrecht und ihre Missionspflicht.

So ist das Christentum seinem Wesen nach eine Missionsreligion, die Kirche Christi ist wesentlich eine Missionskirche. Wie sie selbst in der göttlichen Mission Jesu vom Vater ihre Wurzeln hat, so drängen alle ihre Lebenskräfte sie zum Missionsdienst unter den Völkern der Erde. Sie muss ihrer Gründung und ihrer Zweckbestimmung nach Missionsarbeit an der ganzen Menschheit verrichten.


(Aus: Jesu letzter Wille, P. Hermann Fischer S.V.D.)

Sonntag, 28. Januar 2018

Auch die heilige Anna Schäffer wollte in die Mission



Wir haben schon früher oft gesehen, dass viele Heilige von der Tätigkeit in der Mission geträumt haben (etwa hier und hier). Auch die große Dulderin Anna Schäffer gehörte dazu. Hier ein Zitat:

„Sooft ich eine Klosterfrau sehe, freue ich mich, denn sie erinnert mich immer an meinen Wunsch von Kindheit auf, dass ich so gern Missionsschwester geworden wäre.“

Dienstag, 19. Dezember 2017

Aktuell: Junge Konvertiten aus dem Islam organisieren Rorate-Messe in Izmir

Eine schöne Nachricht aus der Türkei bei Rorate Caeli: Eine Gruppe junger türkischer Katholiken, die alle aus dem Islam konvertiert sind, haben es nach dreijährigem Gebet und wiederholten Anfragen erreicht, dass wenigstens freitags in der Erzdiözese Izmir eine Messe nach dem Missale von 1962 zelebriert wird. Am letzten Freitag konnten sie ihre erste Rorate-Messe feiern.

Hier der ganze Artikel.

Zufälligerweise bin ich gestern mit einem der Konvertiten in Kontakt getreten, ohne zu ahnen, dass seine Gruppe heute auf einem der größten katholischen Blogs erwähnt werden würde.

Beten wir beharrlich für die Bekehrung der Moslems – Gott will es!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ein Stoßgebet vom hl. Arnold Janssen



Hier ein schönes Stoßgebet, das der hl. Arnold Janssen bereits 1877 in Steyl einführte und das dort lange Zeit gebetet wurde (oder vielleicht noch gebetet wird):

„Es leuchte das süße Licht des Göttlichen Wortes* in die Finsternis der Sünde und in die Nacht des Heidentums!“

*Gemeint ist hier die zweite Person der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott der Sohn.



(Aus: Tempel Gottes seid ihr! Die Frömmigkeit im Geiste P. Arnolds Janssens. P. Hermann Fischer SVD, Steyl, 1932)